Architekturskizze des Erweiterungsbaus auf Schloss Ringberg

Ein Erweiterungsbau für die Zukunft

Nicht grundlos übt Ringberg eine hohe Anziehungskraft auf die internationale Forschungsgemeinschaft aus: Rund 3.000 Gäste zieht es jährlich hierher und die Tagungsstätte ist stets voll belegt. Bei über einem Drittel aller Tagungen werden aber die Kapazitätsgrenzen überschritten und Gäste müssen auf Unterkünfte im Tal ausweichen.

Damit Schloss Ringberg als "Denkort" künftig noch besser genutzt wird, wurde mit privatem Engagement ein Erweiterungsbau mit sieben zusätzlichen Gästezimmern errichtet. Der Bau entstand angrenzend zum Hörsaal und drei der Zimmer sind barrierefrei ausgebaut. Der Erweiterungsbau ermöglicht auch den barrierefreien Zugang zum Tagungsbereich, da im vorhandenen Bestand ein Lift eingefügt wird, der durch einen Gang an der Rückwand des Foyers zu erreichen ist. Der Lift wiederum verbindet den Hörsaal mit den Gästezimmern. Mittels einer installierten Rampe kann dann auch das Hauptgebäude vom Speisesaal zur Nordterrasse hin barrierefrei erreicht werden.

Die Max-Planck-Förderstiftung hat das Bauprojekt gemeinsam mit weiteren Förderern unterstützt, damit zukünftig eine noch diversitätsgerechtere Forschungsgemeinschaft am Tegernsee ihren Platz hat. Die Stiftung nahm sich das mäzenatische Wirken Luitpolds zum Vorbild und war überzeugt, dass der Ausbau eine wichtige Investition in die Zukunft ist. Denn nur so bietet Schloss Ringberg optimale Bedingungen für Austausch, nur so können neue Forschungsansätze vorangetrieben werden.

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