Mit Kreativität die Zukunft bauen

Überzeugt davon, dass Wissenschaft und Forschung eine immer größere Bedeutung erhalten, wollte Helmut Storz die eigenen Erfolge mit anderen teilen und gleichzeitig zum Gelingen in diesem wichtigen Gebiet beitragen.

"Ein Unternehmen bauen ist so kreativ wie ein Bild malen oder ein Buch schreiben." Dr. Helmut Storz, erfolgreicher Bauunternehmer aus Baden-Württemberg, hat seine Kreativität auch nach dem Aufbau entfaltet: "Nach einem arbeitsreichen und wechselvollen Leben, das mich oft auf der Sonnenseite des Lebens fand, hat sich die Gründung einer Stiftung als sinnvolle Konsequenz ergeben", sagt der heute 90-jährige rückblickend.

Seinen Gedanken setzte er schon früh in die Tat um. Überzeugt davon, dass Wissenschaft und Forschung eine immer größere Bedeutung erhalten, wollte er die eigenen Erfolge mit anderen teilen und gleichzeitig zum Gelingen in diesem wichtigen Gebiet beitragen. Storz lag daran, wissenschaftliche Vorhaben mit hohem Innovationspotential zu fördern und Kooperationen zu unterstützen, die am Transfer orientiert sind.

In der Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Förderstiftung fühle ich mich am rechten Platz.

- Helmut Storz

Schon früh ergab sich hier eine Verbindung zur Forschung in der Max-Planck-Gesellschaft: Als Pilotprojekt förderte die Dr. Helmut Storz-Stiftung im Jahr 2005 die Stiftungsprofessur von Ahmed Mansouri zur Parkinsonforschung und  therapie, der am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen tätig ist. Zufrieden mit diesen Forschungsergebnissen, suchte Helmut Storz die Nähe zur Max-Planck-Gesellschaft und gab seine Stiftung 2013 in die Obhut der Max-Planck-Förderstiftung.

Den Stifter interessieren weiterhin neue und innovative Förderthemen – insbesondere solche Projekte, die bereits den Keim der Anwendung in sich tragen. Idealerweise sollten im Rahmen der Förderung ganz konkrete Ergebnisse erzielt werden, in denen die Lücke zwischen Grundlagenforschung und Anwendung geschlossen werden kann. Gerade hier stehen öffentliche Gelder meist nicht zur Verfügung. Die Max-Planck-Gesellschaft kann dieses Anliegen hervorragend abdecken: Im Lead Discovery Center in Dortmund wird das Potenzial exzellenter Grundlagenforschung in die Anwendung gebracht.

Gegründet vom Technologie-Transferunternehmen Max-Planck-Innovation und der Max-Planck-Gesellschaft führt es aussichtsreiche Forschungsprojekte so weit, dass etwa innovative Medikamente daraus entwickelt werden können. Die Projekte werden eng mit dem Stifter und der Max-Planck-Gesellschaft abgestimmt, ausgewählt und gründlich auf ihre Qualität geprüft. Die durch vergebene Lizenzen erzielten Rückflüsse werden in die Stiftung zurückgeleitet und kommen neuen wissenschaftlichen Projekten zugute. Dr. Helmut Storz: "In der Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Förderstiftung fühle ich mich am rechten Platz."

Als Fachmann im Bauwesen trifft es für ihn die Aussage des früheren Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Hubert Markl: "Forschung ist immer das Weiterforschen, wo andere aufgehört haben, das Weiterbauen auf Grundsteinen und Gerüsten, die andere vorbereitet haben."

hy/tk

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