Minerva-FemmeNet

Starthilfe und Vernetzung im Zweierteam

Das Minerva-FemmeNet unterstützt Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg

Türen öffnen für den Karriereweg

Wie sieht mein weiterer Karriereweg aus? Mentorinnen helfen weiter. Bild vergrößern
Wie sieht mein weiterer Karriereweg aus? Mentorinnen helfen weiter.

Erfolg ist nicht nur eine Frage des Fleißes, der Qualifikation oder der Leistung. Das erfahren auch Wissenschaftlerinnen in ihrem Berufsleben und so sind sie – genau wie in der Wirtschaft – in leitenden Funktionen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Stolpersteine auf dem Weg stellen sich oftmals als geschlechtsspezifische Vorurteile, Wertungen, überholte Rollenzuschreibungen und wenig durchschaubare Strukturen dar. Auch haben Frauen weniger Zugang zu informellen Netzen, die den Berufseinstieg und die Karriere erleichtern. Das Minerva-FemmeNet in der Max-Planck-Gesellschaft will dem entgegenwirken.

Positive Leitbilder – auch im Ausland

Minerva-FemmeNet ist ein Netzwerk für Wissenschaftlerinnen in der Max-Planck-Gesellschaft. Es will die Erfahrungen kompetenter Wissenschaftlerinnen – darunter auch ehemaliger Institutsangehörige – in Form von Mentoring-Patenschaften an den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs weitergeben. Rund 270 Mentorinnen aus Forschung und Wirtschaft stehen ehrenamtlich zur Verfügung; die Mehrzahl hat bereits berufliche Erfahrungen gesammelt und ist versiert darin, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Sie begleiten und beraten Mentees in allen Fragen rund um die Berufsplanung und den weiteren Karriereweg. Und das sogar im Ausland: Zum Netzwerk gehören mittlerweile auch Mentorinnen in England, Frankreich, Spanien, USA und Japan.

Wir suchen: Sie!

Das Minerva-FemmeNet richtet sich in erster Linie an alle Diplomandinnen und Doktorandinnen in den Max-Planck-Instituten, die von dem Wissen der „älteren Semester“ profitieren wollen, verfügt aber auch über Angebote für Wissenschaftlerinnen höherer Qualifizierungsstufen. Sie melden sich über Koordinatorin Anke Hübenthal persönlich im Netzwerk an und formulieren konkrete Wünsche an eine Mentorin.

Wer auf der anderen Seite Lust hat, seine beruflichen Erfahrungen weiterzugeben und kommunikativ ist, kontaktiert als Mentorin ebenfalls das Koordinationsbüro und stellt sich vor. Die Profile der Mentees und Mentorinnen werden in einer Datenbank gespeichert, aus der dann ein elektronischer Abgleich erfolgt, um bei Bedarf Mentoring-Paare zusammenzustellen. Drei Kooperationspartner, das Hessische MentorinnenNetzwerkSciMento – hessenweit und MuT-Mentoring und Training erweitern mit Workshops und Seminaren das Mentoring-Angebot.

Was Sie als Mentee davon haben

Sie haben teil an den Erfahrungen der Mentorin, bekommen konkrete Vorstellungen über die Berufswelt und erhalten Feedback zur Selbsteinschätzung. Außerdem bauen Sie Kontakte auf und gewinnen Zugang zu Netzwerken der Mentorin.

Wie Sie als Mentorin davon profitieren

Sie bauen Ihre Führungs- und Sozialkompetenzen aus und reflektieren ihren Karriereweg mit den beruflichen Erfahrungen. Dieser Prozess verbessert Ihre Eigenwahrnehmung.

Unser Angebot: Regelmäßige Treffen

In verschiedenen Regionen treffen sich Mitglieder von Minerva-FemmeNet in regelmäßigen Abständen zu den sogenannten „Minerva-Stammtischen“. Dort werden Erfahrungen ausgetauscht und informieren Referentinnen und Referenten zu speziellen Themen wie Genderfragen, Stipendien, Finanzierungsmöglichkeiten von Forschungsprojekten oder Bewerbungsstrategien. Derzeit finden regelmäßig Treffen in Frankfurt, Marburg oder Mainz und in Berlin oder Potsdam statt.

 
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