Vita
Axel Ockenfels studierte bis 1994 Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. Er promovierte und habilitierte an der Universität Magdeburg mit Auslandsaufenthalten an der Penn State University und Harvard University. Anschließend war er als Emmy-Noether Nachwuchsgruppenleiter am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen in Jena tätig. 2003 wurde er Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Universität zu Köln. Seit August 2023 ist er Wissenschaftliches Mitglied und Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik in Bonn. Seit 2025 ist er Gründungsdirektor der Adenauer School of Government an der Universität zu Köln.
Forschungsinteressen
Ockenfels' Forschungsschwerpunkt liegt auf Verhaltensökonomik und ökonomisches Design, wobei er Erkenntnisse aus der Spieltheorie und Verhaltensforschung kombiniert, um Märkte, Algorithmen und Wettbewerbsstrategien zu entwerfen und politische und gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen.
Ausgewählte Forschungspreise
- 2022: Exeter-Preis
- 2020: Zukunftspreis der Universität zu Köln
- 2018: ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats
- 2006: Gossen-Preis des Vereins für Socialpolitik
- 2005: Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft