Die Freiheit der Wissenschaft ist ein hohes Gut – in der Bundesrepublik Deutschland ist die Forschungsfreiheit daher im Grundgesetz verankert. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erwächst daraus eine große Verantwortung. Die Max-Planck-Gesellschaft nimmt diese Verantwortung wahr, auch und gerade im Dialog mit der Öffentlichkeit.
Hier finden Sie Stellungnahmen der Max-Planck-Gesellschaft und Themenportale mit grundlegenden wie auch weiterführenden Informationen zu aktuellen, kontrovers diskutierten Themen der Wissenschaft. In der Rubrik Zur Sache schreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft zu aktuellen Themen, die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bewegen.
Die Max-Planck-Gesellschaft bezieht regelmäßig - und häufig gemeinsam mit anderen Wissenschaftsorganisationen - Stellung zu ausgewählten Fragen der Forschungspolitik, zum Beispiel zur Forschungsförderung in Deutschland und Europa, zur Entwicklung in einzelnen Forschungsgebieten oder zu spezifischen Fragestellungen in einzelnen Fachgebieten.
Ohne schnellen und möglichst ungehinderten Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen ist erfolgreiche Forschung nicht möglich. Die Diskussionen um eine Neuregelung des Urheberrechts betreffen daher ganz grundlegend auch die Wissenschaft. Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen formuliert in einer gemeinsamen Stellungnahme Anliegen für ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht. [weiter]
Materialwissenschaften, Pflanzengenetik und Infektionsbiologie, aber auch Informatik oder Kognitionsforschung: Die Möglichkeit des „Dual Use“, der Verwendung von Forschungsergebnissen zu Zwecken, die ihre Erforscher nicht im Sinn hatten, sind vielfältig. Die neuen, erweiterten Hinweise und Regel zum verantwortlichen Umgang mit Forschungsfreiheit und Forschungsrisiken sollen den Blick der Wissenschaftler für möglichen Missbrauch schärfen – auch dort, wo er nicht unmittelbar auf der Hand liegt. [weiter]