Derzeit gibt es 66 IMPRS, rund 45 Prozent davon im chemisch-physikalisch-technischen Bereich, etwa 30 Prozent im biologisch-medizinischen und die restlichen im geistes-, sozial- und humanwissenschaftlichen Bereich. Die Research Schools werden jeweils von einem oder mehreren Max-Planck-Instituten ins Leben gerufen. Sie arbeiten eng mit Universitäten und anderen – teilweise ausländischen – Forschungseinrichtungen zusammen. Dadurch haben Doktoranden erstklassige Rahmenbedingungen. Das ist ein großer Vorteil bei Promotionsprojekten, die eine spezielle Ausstattung voraussetzen. Mittlerweile sind 70 Max-Planck-Institute an einer IMPRS beteiligt.
In den Research Schools werden in der Regel je zur Hälfte deutsche und ausländische Nachwuchswissenschaftler gemeinsam ausgebildet. Schwerpunkt der dreijährigen Doktorandenzeit ist die Dissertation, sprich die selbständige Forschungstätigkeit an zumeist interdisziplinären Themen. Darüber hinaus profitieren die Doktoranden von regelmäßigem Austausch in Workshops, der dazu beiträgt, verschiedene Blickwinkel auf das eigene Forschungsthema kennenzulernen.
Das Promotionsrecht liegt ausschließlich bei den Universitäten. Die Studenten werden jedoch von Betreuern an den Universitäten und den Max-Planck-Instituten unter die Fittiche genommen und auch gemeinsam geprüft.
Zukünftige Doktorandinnen und Doktoranden, die sich für eine Promotion an einer Research School interessieren, sollten eine IMPRS ihres wissenschaftlichen Interesses identifizieren und sich unmittelbar an deren Koordinator wenden.