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Uta Gneiße

Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

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Einen magnetischen Monopol gibt es eigentlich nicht – gewöhnlich gelten Nord- und Südpol eines Magneten als untrennbar. In bestimmten magnetischen Festkörpern kann er jedoch auftreten, wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Physik komplexer Systeme herausgefunden haben. Solch ein Festkörper stellt ein komplexes System dar, in dem das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile – daher kann auch ein magnetischer Monopol auftreten. Die Physiker entwickeln Theorien über derartige Phänomene – nicht nur in Festkörpern, sondern auch in einzelnen Atomen, in Molekülen oder kleinen Gruppen von Atomen, etwa wenn diese mit Licht wechselwirken. Sie wollen außerdem die physikalischen Prinzipien verstehen, nach denen in biologischen Zellen das Transportsystem oder die Zellteilung funktioniert. So unterschiedlich diese Systeme sind, liegen ihrem komplexen Verhalten doch weitgehend dieselben Prinzipien zugrunde.

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