Nachwuchsförderung

2010 spendeten die Mitglieder für den Aufbau einer zusätzlichen Nachwuchsausbildung am neuen Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln.

In diesem einzigartigen Zentrum werden interdisziplinär die Grundlagen für ein gesundes Altern erforscht. Bei diesem Forschungsthema, das uns alle betrifft, wird zusätzlich in die Qualifizierung der Nachwuchswissenschaftler investiert.

Mit Hilfe dieser Gelder, bei der mehr als die Hälfte aller Fördernden Mitglieder spendeten, kann das Graduiertenprogramm durch Kurse in angrenzenden Bereichen wie Projektmanagement, Kommunikation, Patent­wesen ergänzt werden.

Für die Forscher am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle ist der Sprachkontakt zu Menschen und ihrem Alltagsleben unerlässlich. Rendille, Kriol und Uighur gibt es aber nicht als Sprachkurs an der VHS...

Besonderen Herausforderungen stellen sich Promovierende am Institut, wenn sie sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit in entlegensten Kulturräumen bewegen, in denen Sprachen nur von kleinen Gemeinschaften gesprochen werden. In einer Vorbereitungsphase für den spezifischen Spracherwerb wurden Promovierende durch ein besonderes Förderformat unterstützt: Gemeinsam ermöglichten die Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft und die Max-Planck-Förderstiftung Stipendiaten, im Forschungsland vorab die spezifischen Sprachkenntnisse zur erlangen, die sie dann für ihr Forschungsprojekt benötigen. In einem „Matching-Fund“ wurde dabei supplementär finanziert: die Gesamtspendensumme der Fördernden Mitglieder wurde durch die Förderstiftung verdoppelt. Auf diese Weise konnten von 2010 bis 2013 insgesamt 20 Sprachstipendien vergeben werden.

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