MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht

MPI für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht

Das Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2011 durch das Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht und das Max-Planck-Institute für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen abgelöst. Zusammen mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht bilden diese beiden Institute den Munich Max Planck Campus for Legal and Economic Research.

Kontakt

Marstallplatz 1
80539 München
Telefon: +49 89 24246-0
Fax: +49 89 24246-501

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat keine International Max Planck Research School (IMPRS).

Es gibt jedoch die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

Nach einem Konflikt pfeifen Verbündete auf die Solidarität

Wer sich im Wettstreit oder im Krieg befindet, sollte vorsichtig damit sein, Allianzen zu schließen. Vor allem gilt dies, wenn im Anschluss an den Konflikt eine Beute geteilt werden muss

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Eine Wettbewerbspolitik lässt sich in Entwicklungsländern auf nationaler oder supranationaler Ebene einführen. Vor allem in Afrika, Lateinamerika und der Karibik entstehen supranationale Kartellrechtsordnungen. Oft dient das europäische Kartellrecht als Vorbild. Allerdings gibt die besondere Handels- und Integrationslogik des europäischen Modells keine angemessene Antwort auf die Herausforderungen in Entwicklungsländern. Vielmehr sind die dortigen sozioökonomischen, politischen sowie kulturellen Besonderheiten zu berücksichtigen.

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Die Ausdehnung des Schutzes von Immaterialgüterrechten auf internationaler Ebene stößt zunehmend auf Kritik. Als Reaktion darauf wird unter anderem erwogen, Vorschriften einzuführen, die Inhalt und Umfang des gewährten Schutzes international verbindlich begrenzen. Da die internationalen Konventionen bisher dem Grundsatz der Mindestregelungen folgen, würde mit einem solchen Ansatz Neuland beschritten. Die damit zusammenhängenden Fragen sind noch weitgehend ungeklärt.

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Gewinnverlagerungen ins Ausland durch die gezielte Fremdfinanzierung von Unternehmen sind seit vielen Jahren im Fokus von Wissenschaft und Praxis. Ein Forschungsprojekt am Max-Planck-Institut für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht untersucht Ansätze zur Eindämmung steuerlich motivierter Fremdfinanzierungsstrukturen sowie neuere Entwicklungen in ausgewählten Staaten. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen bestehende Regeln verbessern beziehungsweise eine vollständige Neukonzeption anregen.

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Reformüberlegungen in Großbritannien und den USA haben eine Debatte um die optimale Besteuerung von Dividenden ausländischer Tochterunternehmen entfacht. Während die traditionelle Optimalsteuertheorie das Anrechnungsverfahren empfiehlt, wird dies in neueren empirischen Untersuchungen infrage gestellt und vermutet, es sei optimal, ausländisches Gewinneinkommen von der Steuer freizustellen. In Modellen, die den neuen Erkenntnissen Rechnung tragen, zeigt sich jedoch, dass das Anrechnungsverfahren dem Freistellungsverfahren vorzuziehen ist.

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Die Aufteilung steuerlicher Befugnisse im Bundesstaat

2009 Haag, Maximilian

Rechtswissenschaften

Die Aufteilung der steuerlichen Kompetenzen zwischen Bund und Ländern beschäftigt Rechtswissenschaft und Politik seit Gründung der Bundesrepublik. Ein Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Geistiges Eigentum, Wettbewerbs- und Steuerrecht, Abteilung Rechnungslegung und Steuern, untersucht, ob die deutsche Steuerrechtsordnung mit den föderativen Gewährleistungen der grundgesetzlichen Ewigkeitsklausel vereinbar ist. Ein Vergleich mit dem Recht der USA und Kanadas zeigt Lösungswege zu einer Neuordnung der steuerlichen Kompetenzen.

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