Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik

Lernen, Wahrnehmung und kognitive Prozesse sind die wesentlichen Forschungsgebiete des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik in Tübingen. Die Wissenschaftler arbeiten mit experimentellen, theoretischen und methodischen Ansätzen an grundlegenden Fragen der Wahrnehmung. 2003 wurde am Institut ein Hochfeld-Magnetresonanz-Zentrum gegründet, das sich mit der methodischen Erweiterung und Anwendung von bildgebenden Verfahren beschäftigt. Dazu stehen mit 9,4 und 16,4 Tesla Magnetfeldstärke zwei der weltweit leistungsfähigsten Magnetresonanztomografen zur Verfügung.

Kontakt

Max-Planck-Ring 8
72076 Tübingen
Telefon: +49 7071 601-510
Fax: +49 7071 601-520

Promotionsmöglichkeiten

Dieses Institut hat eine International Max Planck Research School (IMPRS):

IMPRS for Cognitive and Systems Neuroscience

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur individuellen Promotion bei den Direktoren und Forschungsgruppenleitern.

LISA: Neue Methode der statistischen Inferenz in der Magnetresonanztomografie

Neues Verfahren erkennt Hirnaktivierungen mit verbesserter Sensitivität und Präzision

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Wie speichern wir räumliche Informationen unserer Umgebung ab?

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Magersucht-Patientinnen finden Untergewicht attraktiver

Magersucht-Patientinnen leiden nicht an einer verzerrten Selbstwahrnehmung, sondern bevorzugen stark untergewichtige Körper

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Peter Dayan und Li Zhaoping werden ans Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik berufen

Die Max-Planck-Gesellschaft holt zwei renommierte Neurowissenschaftler von London nach Tübingen

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG zeichnet Hamid Reza Noori mit dem Ursula M. Händel-Tierschutzpreis aus

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Rund ein tausendstel Gramm wiegt das Gehirn einer Stubenfliege, doch kann das Insekt dank dieser winzigen Steuerzentrale in Sekundenbruchteilen Bilder auswerten und rasante Flugmanöver steuern. Wie die Bewegungsdetektoren im Fliegenhirn funktionieren, beschrieb vor mehr als 50 Jahren Werner Reichardt, Gründungsdirektor am Max-Planck- Institut für biologische Kybernetik in Tübingen.

Das interessanteste Forschungsobjekt dieser Welt, abgesehen von der Welt selbst, war für Valentin Braitenberg das Gehirn. Um das komplizierteste aller Organe zu ergründen, verbrachte der ehemalige Direktor am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik Tausende Stunden am Mikroskop. Dabei studierte er den Faserverlauf in verschiedenen Hirnregionen und suchte nach deren Funktionen.

Woran orientieren wir uns, wenn wir eine fremde Stadt erkunden? Und welche Strategien nutzen wir, um von A nach B zu finden? Das sind Fragen, mit denen sich die Wissenschaftler der Abteilung Wahrnehmung, Kognition und Handlung im Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik beschäftigen. Und sie sind sicher: Im Geiste setzen wir unsere Wege aus vielen einzelnen Informationshäppchen, also quasi aus winzigen Einzelkarten, zusammen – immer ausgehend von unserem aktuellen Standort.

Roboter mit Grips

Heft 1 /2010 Material & Technik

Maschinen sind von Haus aus dumm. Es mangelt ihnen an Flexibilität und den richtigen Reaktionen zur rechten Zeit. Wissenschaftler bemühen sich, den Robotern so etwas wie Intelligenz anzulernen.

Auf der ersten omnidirektionalen Plattform der Welt unter suchen Kybernetiker, wie das Gehirn des gehenden Menschen Hören, Sehen und Fühlen zusammenbringt.

Sachbearbeiter/-in für die Buchhaltung

Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen 7. November 2018

Holistische Wahrnehmung von Gesichtern und Objekten

2018 Bülthoff, Isabelle ; Zhao, Mintao; Bülthoff, Heinrich

Kognitionsforschung Neurobiologie

Gesichtspartien können nicht separat betrachtet werden, ohne dass die restlichen Teile des Gesichts unsere Wahrnehmung beeinflussen. Diese sogenannte holistische Wahrnehmung war bislang hauptsächlich für statische Gesichter (Photos) oder vertraute Gegenstände beschrieben. Die Tübinger Forscher konnten nun zeigen, dass auch dynamische Gesichter und unbekannte Objekte mit bestimmten Eigenschaften holistisch wahrgenommen werden. Ihre Ergebnisse stellen eine Herausforderung für bestehende Theorien zur holistischen Wahrnehmung dar.

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Durch die Entwicklung einer multi-modalen fMRT-Methode lassen sich die Interaktionen zwischen Neuronen, Gliazellen und Blutgefäßen im gesunden und kranken Gehirn von Tieren besser verstehen. Durch die Kombination von fMRT-Signalen einzelner Blutgefäße mit Optogenetik und genetisch kodierten Kalziumindikatoren können spezifische Beiträge vaskulärer und zellulärer Komponenten zum fMRT Signal identifiziert werden. Zukünftig soll es damit zum Beispiel möglich sein, gefäß-spezifische Biomarker bei Patienten mit vaskulärer Demenz zu identifizieren.

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Dem Langzeitgedächtnis auf der Spur

2016 Besserve, Michel; Logothetis Nikos K.

Kognitionsforschung Neurobiologie

Für die Informationsverarbeitung in Säugetiergehirnen ist eine komplexe Koordination der neuronalen Aktivität notwendig – von den lokalen Zellgruppen bis hin zu den Interaktionen des Gesamtgehirns. Um die Gehirnfunktion auf all diesen Ebenen zu verstehen, wird die Beziehung zwischen Aktionspotenzialen, lokalen Feldpotenzialen und der Hirnaktivität in verschiedenen Strukturen untersucht. Simultane Erfassungsmethoden und Datenanalysetechniken ermöglichen es, die Gehirnzustände zu charakterisieren, die für die Informationsverarbeitung und die Gedächtniskonsolidierung verantwortlich sind.

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Können Sie mir sagen, wie ich zum Ziel komme? – Die Interaktion räumlichen und sozialen Denkens

2015 de la Rosa, Stephan; Meilinger, Tobias

Kognitionsforschung Neurobiologie

Alltagssituationen erfordern oft das Zusammenspiel von Wissen über den Raum und über das soziale Verhalten anderer Personen, z. B. wenn man jemanden nach dem Weg fragt. In der bisherigen Forschung werden die Denkprozesse dieser beiden elementaren menschlichen Fähigkeiten häufig unabhängig voneinander untersucht. Um menschliches Verhalten im Alltag besser zu verstehen, erforschen Tobias Meilinger und Stephan de la Rosa vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik mit ihrer Gruppe soziale und räumliche Wahrnehmungs- und Denkprozesse sowie deren Zusammenspiel.

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Magnetresonanztomografie bei ultrahohen Feldstärken

2014 Buckenmaier, Kai; Gunamony, Shajan; Chadzynski, Grzegorz; Hoffmann, Jens; Pohmann, Rolf; Scheffler, Klaus

Kognitionsforschung Neurobiologie

Um die räumliche und zeitliche Auflösung der Magnetresonanztomografie zu verbessern, werden immer höhere Magnetfeldstärken verwendet: So wird das zu detektierende Signal verstärkt. Hierfür müssen technologische Herausforderungen, wie zum Beispiel die Entwicklung neuartiger Radiofrequenzspulen, bewältigt werden. Erste klinische Studien mit selbstentwickelten Spulen wurden bereits an Tumoren im menschlichen Gehirn bei einer Feldstärke von 9,4 Tesla durchgeführt. Verglichen wurden die Spektren von gesundem und tumorösem Gewebe. Die Ergebnisse zeigen großes Potenzial für medizinische Anwendungen.

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