Dossiers

 

  • Der menschliche Körper besteht aus Zigtausenden Proteinen. Diese kommen in unterschiedlichen Varianten vor, zudem kann sich ihre Konzentration im Organismus mit der Zeit ändern. Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried braucht deshalb schlaue Algorithmen und viel Rechenkraft für seine Forschung. Schließlich will er das menschliche Proteom, also die Gesamtheit der Proteine des Menschen, entschlüsseln und für die Medizin nutzbar machen.

    Proteomik:
    Das Protein-Puzzle

    28. Juni 2017

    Der menschliche Körper besteht aus Zigtausenden Proteinen. Diese kommen in unterschiedlichen Varianten vor, zudem kann sich ihre Konzentration im Organismus mit der Zeit ändern. Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried braucht deshalb schlaue Algorithmen und viel Rechenkraft für seine Forschung. Schließlich will er das menschliche Proteom, also die Gesamtheit der Proteine des Menschen, entschlüsseln und für die Medizin nutzbar machen. [mehr]
  • Gigantischer Lebensraum, Klimafaktor, Handelsweg, Sehnsuchtsort, Arbeitsplatz, Nahrungsquelle – es ist kaum möglich aufzuzählen, was die Weltmeere für unseren Planeten und für den Menschen bedeuten. Das aktuelle Wissenschaftsjahr 2016*17 stellt deshalb die Forschung rund um „Meere und Ozeane“ in den Fokus. Anderthalb Jahre – von Juni 2016 bis Oktober 2017 – laden zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Mitmachprojekte ein zum Dialog rund um dieses spannende Thema.  

    Meere und Ozeane:
    Eintauchen in fremde Welten

    18. Oktober 2016

    Gigantischer Lebensraum, Klimafaktor, Handelsweg, Sehnsuchtsort, Arbeitsplatz, Nahrungsquelle – es ist kaum möglich aufzuzählen, was die Weltmeere für unseren Planeten und für den Menschen bedeuten. Das aktuelle Wissenschaftsjahr 2016*17 stellt deshalb die Forschung rund um „Meere und Ozeane“ in den Fokus. Anderthalb Jahre – von Juni 2016 bis Oktober 2017 – laden zahlreiche Veranstaltungen, Ausstellungen und Mitmachprojekte ein zum Dialog rund um dieses spannende Thema.  

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  • Die erfolgreiche Mission der europäischen Raumsonde endet auf der Oberfläche von 67P/Churyumov-Gerasimenko
Es ist das Ende einer langen Reise: Am 2. März 2004 gestartet, schwenkte die Raumsonde Rosetta im August 2014 in eine Umlaufbahn um den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ein und setzte im November desselben Jahres das Landefahrzeug Philae auf dessen Oberfläche ab. Jetzt ist die Muttersonde selbst auf dem Kern des Kometen niedergegangen – und die Mission damit beendet. Doch die Wissenschaftler werden noch lange an den gesammelten Bildern und Messdaten sitzen. Schon jetzt versprechen die ersten Ergebnisse einen gewaltigen Erkenntniszuwachs.

    Kometenforschung:
    Bye, bye Rosetta!

    29. September 2016

    Die erfolgreiche Mission der europäischen Raumsonde endet auf der Oberfläche von 67P/Churyumov-Gerasimenko


    Es ist das Ende einer langen Reise: Am 2. März 2004 gestartet, schwenkte die Raumsonde Rosetta im August 2014 in eine Umlaufbahn um den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ein und setzte im November desselben Jahres das Landefahrzeug Philae auf dessen Oberfläche ab. Jetzt ist die Muttersonde selbst auf dem Kern des Kometen niedergegangen – und die Mission damit beendet. Doch die Wissenschaftler werden noch lange an den gesammelten Bildern und Messdaten sitzen. Schon jetzt versprechen die ersten Ergebnisse einen gewaltigen Erkenntniszuwachs. [mehr]
  • Das Phänomen Sprache birgt viele Rätsel: Worauf ist diese einzigartige menschliche Fähigkeit zurückzuführen? Wie lernen Kinder sprechen? Und welche Ausprägungen hat die Sprache in verschiedenen Teilen der Welt entwickelt? Ein Überblick über einige wichtige Forschungsfragen von Max-Planck-Wissenschaflern.

    Sprachforschung:
    Der Rede wert

    22. September 2016

    Das Phänomen Sprache birgt viele Rätsel: Worauf ist diese einzigartige menschliche Fähigkeit zurückzuführen? Wie lernen Kinder sprechen? Und welche Ausprägungen hat die Sprache in verschiedenen Teilen der Welt entwickelt? Ein Überblick über einige wichtige Forschungsfragen von Max-Planck-Wissenschaflern. [mehr]
  • Zum ersten Mal haben Wissenschaftler Kräuselungen der Raumzeit, sogenannte Gravitationswellen, beobachtet, die – ausgelöst von einem Großereignis im fernen Universum – die Erde erreichten. Diese Beobachtung bestätigt eine wichtige Vorhersage der von Albert Einstein im Jahr 1915 formulierten Allgemeinen Relativitätstheorie. Sie öffnet gleichzeitig ein neues Fenster zum Kosmos.

    Ein Jahrhundert nach der Vorhersage:
    Gravitationswellen gehen ins Netz

    14. Februar 2016

    Zum ersten Mal haben Wissenschaftler Kräuselungen der Raumzeit, sogenannte Gravitationswellen, beobachtet, die – ausgelöst von einem Großereignis im fernen Universum – die Erde erreichten. Diese Beobachtung bestätigt eine wichtige Vorhersage der von Albert Einstein im Jahr 1915 formulierten Allgemeinen Relativitätstheorie. Sie öffnet gleichzeitig ein neues Fenster zum Kosmos.

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  • Im November 1915 stellte Albert Einstein seine Theorie der Schwerkraft vor und brachte es damit zu Weltruhm, der weit über seinen Tod hinaus bis heute ungebrochen anhält. Anders dagegen verlief die Geschichte seiner allgemeinen Relativitätstheorie, die in den 1920er-Jahren ihre Attraktivität verlor und erst Mitte der 1950er-Jahre einen erneuten Aufschwung erfuhr. Forscher am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte haben diese erstaunliche Entwicklung untersucht.   Mehr zum Thema: Die Neuerfindung der Einsteinschen Relativitätstheorie in der Nachkriegszeit

    Albert Einstein:
    Die Renaissance der Relativität

    15. Oktober 2015

    Im November 1915 stellte Albert Einstein seine Theorie der Schwerkraft vor und brachte es damit zu Weltruhm, der weit über seinen Tod hinaus bis heute ungebrochen anhält. Anders dagegen verlief die Geschichte seiner allgemeinen Relativitätstheorie, die in den 1920er-Jahren ihre Attraktivität verlor und erst Mitte der 1950er-Jahre einen erneuten Aufschwung erfuhr. Forscher am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte haben diese erstaunliche Entwicklung untersucht.

    Mehr zum Thema: Die Neuerfindung der Einsteinschen Relativitätstheorie in der Nachkriegszeit [mehr]
  • Vor 25 Jahren wurde Deutschland eins. Das Leben in Ost und West hat sich inzwischen in vielem angeglichen. Doch Unterschiede bleiben: Eine Bildergalerie im Spiegel unserer demografischen Forschung.

    25 Jahre deutsche Einheit:
    Eins und kaum noch verschieden

    3. Oktober 2015

    Vor 25 Jahren wurde Deutschland eins. Das Leben in Ost und West hat sich inzwischen in vielem angeglichen. Doch Unterschiede bleiben: Eine Bildergalerie im Spiegel unserer demografischen Forschung.
  • Mit Staunen beobachten Demografen, wie das menschliche Sterberisiko sinkt und sinkt. Weit über 100 Jahre dauert der Trend nun schon an. Was früher die statistische Erforschung des Sterbens war, ist längst zur Wissenschaft des langen Lebens geworden. Damit beschäftigt sich Jutta Gampe am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock.

    Demografie:
    Mehr Leben erleben

    29. August 2014

    Mit Staunen beobachten Demografen, wie das menschliche Sterberisiko sinkt und sinkt. Weit über 100 Jahre dauert der Trend nun schon an. Was früher die statistische Erforschung des Sterbens war, ist längst zur Wissenschaft des langen Lebens geworden. Damit beschäftigt sich Jutta Gampe am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock. [mehr]
  • Daten sind der Rohstoff der Informationsgesellschaft. Oft genug aber geraten Unternehmen, die nicht auf umfassende Datenanalysen verzichten wollen, in Konflikt mit dem Datenschutz. Paul Francis, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, sucht einen Ausgleich zwischen den gegenläufigen Interessen. Sein Unternehmen Aircloak spielt dabei eine wichtige Rolle.

    Digitale Welten:
    Der Daten-Schutzmantel

    1. Mai 2014

    Daten sind der Rohstoff der Informationsgesellschaft. Oft genug aber geraten Unternehmen, die nicht auf umfassende Datenanalysen verzichten wollen, in Konflikt mit dem Datenschutz. Paul Francis, Direktor am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in Kaiserslautern, sucht einen Ausgleich zwischen den gegenläufigen Interessen. Sein Unternehmen Aircloak spielt dabei eine wichtige Rolle. [mehr]
  • Er hat die Astronomie revolutioniert und gilt als Wegbereiter der modernen Naturwissenschaften: Galileo Galilei. Der italienische Universalgelehrte – Philosoph, Astronom, Mathematiker, Physiker, Ingenieur und begabter Schriftsteller – wurde vor mehr als 450 Jahren geboren und nach seiner Verurteilung durch die römische Inquisition noch zu Lebenszeit zum Mythos.

    Galileo Galilei:
    Das Multitalent aus Pisa

    10. Februar 2014

    Er hat die Astronomie revolutioniert und gilt als Wegbereiter der modernen Naturwissenschaften: Galileo Galilei. Der italienische Universalgelehrte – Philosoph, Astronom, Mathematiker, Physiker, Ingenieur und begabter Schriftsteller – wurde vor mehr als 450 Jahren geboren und nach seiner Verurteilung durch die römische Inquisition noch zu Lebenszeit zum Mythos. [mehr]
  • Das Sonnenfeuer auf die Erde holen – das ist ein uralter Traum der Menschheit. Nie zuvor in der Geschichte war die Verwirklichung dieser Vision so nahe. Trotzdem müssen die Forscher noch mannigfaltige Schwierigkeiten meistern, bis uns eines Tages der erste Fusionsreaktor mit umweltfreundlicher Energie versorgt.

    Energie:
    Die Fusion dringt zum Kern vor

    30. März 2011

    Das Sonnenfeuer auf die Erde holen – das ist ein uralter Traum der Menschheit. Nie zuvor in der Geschichte war die Verwirklichung dieser Vision so nahe. Trotzdem müssen die Forscher noch mannigfaltige Schwierigkeiten meistern, bis uns eines Tages der erste Fusionsreaktor mit umweltfreundlicher Energie versorgt. [mehr]


 
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