Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

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Dr. Ulla Weber
Telefon:+49 89 2108-1421

Weitere Informationen:

Dr. Christian Erlacher
Referat Wiss. Nachwuchs, Familie und Beruf, Chancengleichheit
Telefon:+49 89 2108-1322

Aktuelles

Wie komme ich an den Zuschuss zur Kinderbetreuung? Hier finden Sie die Details zum Antrag.

Erfolgreich forschen - auch mit Baby

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Personalentwicklung

Seminare zur Karriereförderung
Wo will ich hin?

Die Max-Planck-Gesellschaft hat mit der Organisation EAF Berlin - einem Netzwerk zur Beratung von Wirtschaft und Politik bei der Förderung von Chancengleichheit, Vielfalt und Work-Life-Balance - das Programm „Sign up! Careerbuilding“ entwickelt. Nach drei erfolgreichen Zyklen startete im Herbst 2016 eine 4. Auflage des Programms, das sich an exzellente weibliche Postdocs aus Max-Planck-Instituten wendet, die in einem kompetetiven Verfahren ausgewählt werden.

Sign up! umfasst drei Module. Die Postdoktorandinnen sollen durch Training von Führungskompetenzen und Vermittlung von Wissen auf Führungsaufgaben in der Wissenschaft vorbereitet und durch ein explizit karriereorientiertes Netzwerk gestärkt werden. Ziel ist es, sie in ihrer Orientierungsphase zur wissenschaftlichen Laufbahn zu fördern, zu motivieren und die individuelle Karriereplanung zu unterstützen. Es sollen Handlungsstrategien für den beruflichen Aufstieg aufgezeigt werden, um auf Leitungspositionen in Wissenschaft und Forschung vorzubereiten.

Mentoring
Netzwerke für Frauen

Um junge Wissenschaftlerinnen auf ihrem Weg in Leitungspositionen in der Wissenschaft zu unterstützen, werden sie durch Fort- und Weiterbildungsangebote, durch Veranstaltungen, die eine Netzwerkbildung unterstützen, und durch Mentorinnen und Mentoren, die auf allen Karrierestufen als Ratgeber zur Verfügung stehen, bestmöglich auf Leitungspositionen in der Wissenschaft vorbereitet.

Dabei ist das seit 2001 bestehende Mentoring-Programm der Max-Planck-Gesellschaft Minerva FemmeNet für Nachwuchswissenschaftlerinnen hilfreich, welches 2009 fest institutionalisiert und weiterentwickelt wurde. Das Netzwerk steht (Nachwuchs-) Wissenschaftlerinnen – von der Diplomandin bis zur Juniorprofessorin – aller Sektionen und Institute der Max-Planck-Gesellschaft sowie den Alumnae offen. Im Jahre 2013 beteiligten sich mehr als 300 Mentorinnen und über 390 Mentees am Netzwerk.

Neben dem MPG-Programm Minerva FemmeNet bestehen zusätzliche regionale Mentoring-Netzwerke: Zwei universitätsübergreifende in Hessen (MentorinnenNetzwerk und SciMento-hessenweit) sowie ein universitätsübergreifendes Netzwerk in Baden-Württemberg (MuT – Mentoring und Training: Programme zur berufsbeglei­tenden Unterstützung und Förderung von hochqualifizierten Nachwuchswissen­schaftlerinnen, speziell Postdocs und Habilitandinnen).

Flexible Karrierewege für Postdocs
Veranstaltungstag zur Orientierung

Welche Karrierewege führen in die Wissenschaft und welche in Industrie und Wirtschaft? Zwei Mal (2015 mit der TU München und 2016 mit der Universität Göttingen) wurde ein eintägiger Veranstaltungstag für  jeweils 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern angeboten. Die Karriereveranstaltung für Postdocs soll flexible Karrierewege zeigen und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Karriereplanung unterstützen – unabhängig davon, ob der Weg in die Wissenschaft oder auch in Wirtschaft oder Industrie führt.

Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung
Mit Geld Zeit kaufen

Sie weiß, was es heißt, als Frau Wissenschaft zu betreiben: Christiane Nüsslein-Volhard, Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie und Nobelpreisträgerin. Als sie vor fast 30 Jahren Wissenschaftliches Mitglied in der Max-Planck-Gesellschaft wurde, war sie noch weitgehend allein unter den zahlreichen Männerkollegen dieser Hierarchiestufe.

Christiane Nüsslein-Volhard gründete 2004 eine nach ihr benannte Stiftung. Die Max-Planck-Gesellschaft fördert diese mit 30 000 Euro jährlich. „Geld ist das banalste Mittel, um sich Zeit zu kaufen“, sagt die Max-Planck-Direktorin. „Es ist doch unsinnig, keine Putzfrau zu haben, sich im Haushalt aufzureiben und gleichzeitig ein Labor zu leiten. Man sollte mit Mut mehr Geld ausgeben und sich dadurch Freiräume schaffen.“ Junge Doktorandinnen wissen das und versuchen doch, den alltäglichen Spagat zwischen Beruf und Familie zu bewältigen. Wenn man dann noch die Einladung zur Tagung annimmt und die Messzeiten im Labor mal wieder ungünstig nach Kitaschluss liegen, bricht jedoch das fein austarierte System aus Kinderbetreuung, Wissenschafts- und Hausarbeit schnell zusammen.

Hier soll das monatliche Stipendium von bis zu 400 Euro helfen, das die Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung maximal für drei Jahre während der Promotion vergibt. Vorausgesetzt wird, dass der Lebensunterhalt und die ganztätige Betreuung des Kindes bereits gewährleistet sind. Zweimal im Jahr – zum 30. Juni und zum 31. Dezember – sind Bewerbungen möglich.

Mehr Informationen zur Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung.

 
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