Gerechte Chancen für alle

Begabung, Kreativität und Leidenschaft - darauf setzt die Max-Planck-Gesellschaft. Sie fördert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, Behinderung, Alter, kultureller Herkunft und sexueller Identität, denn in ihrer Vielfalt liegt die Basis für die Spitzenforschung, die an den mehr als 80 Max-Planck-Instituten geleistet wird.

Kinderbetreuung
Gut aufgehoben bei Mäxle, Hippos und Co.

Sind die Kinder tagsüber gut betreut, forscht es sich entspannter. Die Max-Planck-Gesellschaft und die Max-Planck-Institute können aufgrund ihrer satzungsgemäßen Aufgabenstellung zwar nicht selbst Kindergärten oder Kindertagesstätten betreiben. Sie dürfen aber Belegrechte bei Einrichtungen in Trägerschaft externer Organisationen oder bei Elterninitiativen einkaufen und diese mit Infrastrukturausgaben stützen. Damit ist sichergestellt, dass eine festgelegte Anzahl an Plätzen für Max-Planck-Beschäftigte zur Verfügung steht.

In rund 60 Max-Planck-Instituten gibt es mittlerweile die Möglichkeit, den Nachwuchses von Institutsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern unterzubringen, teilweise in MPI eigenen Gebäuden auf dem Institutsgelände. Diese Kitas heißen zum Beispiel „Zappel-Philipp“, „Mäxle“, „Topolino“, „Die Hippos“ oder „Planckton“. Kooperationen mit Kitas decken im Regelfall Kinder im Krippenalter zwischen zwölf Monaten und drei Jahren sowie Kindergartenkinder ab. Die Max-Planck-Gesellschaft bemüht sich derzeit, auch die „Kleinstkinderbetreuung“ zwischen dem 3. Und 12. Lebensmonat weiter zu stärken.

Der Familienbetreuungsservice
Wenn Hilfe nötig ist

Die MPG kooperiert mit dem Familienservice-Unternehmen pme. Es unterhält ein Portal zur Vermittlung von Betreuungspersonen und ist Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So hilft der Service beispielsweise bei der Suche nach Babysittern, Au-pairs und den Kindergartenplatz, er unterstützt bei der „Notfall“-Betreuung, wenn Kinder krank werden, bis hin zur Organisation von Feriencamps. Darüber hinaus gibt er Orientierungshilfe in Bezug auf betreuungsbedürftige ältere Angehörige. Die derzeitige Geltung für nichtschulpflichtige Kinder wird vorausssichtlich ab Winter 2016 auf schulpflichtige Kinder ausgedehnt werden können.

Ausgaben, die für die Beratung und Vermittlung des Betreuungsservices entstehen, trägt die Max-Planck-Gesellschaft. Alle Kosten für die eigentliche Betreuung leisten die Familien direkt an die betreuende Person oder Einrichtung, die Höhe richtet sich jeweils nach der Art und dem Umfang der Betreuungsleistung.

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