Fields-Medaille

Die Fields-Medaille ist die höchste wissenschaftliche Auszeichnung für Mathematiker. Als "Internationale Medaille für herausragende Entdeckungen in der Mathematik" wird sie seit 1936 auf dem in der Regel alle vier Jahre stattfindenden Internationalen Mathematikerkongress an mindestens zwei junge Mathematiker (die Preisträger müssen jünger als 40 Jahre sein) für ihre herausragende Leistungen verliehen. Gestiftet wurde der mit 15.000 kanadischen Dollar dotierte Preis von dem kanadischen Mathematiker John Charles Fields (1863-1932) als Ausgleich für das Fehlen eines Nobelpreises für Mathematik.


1986

Gerd Faltings, Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn, wurde für seinen Beweis der „Mordellschen Vermutung“ und seine Arbeiten in der algebraischen Geometrie ausgezeichnet. Er war lange Zeit der einzige Deutsche, der die Fields-Medaille erhalten hat.


2018

Peter Scholze, Direktor am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn, wurde für bahnbrechende Methoden am Schnittpunkt zwischen Zahlentheorie und Geometrie ausgezeichnet. Er ist bislang der zweite Deutsche, der die Fields-Medaille erhalten hat.

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