Vita

Ayelet Shachar wurde am 4. Juni 1966 geboren. Sie studierte an der Universität Tel Aviv, an der sie 1993 einen Bachelor in Rechtswissenschaft (LL.B.) und einen Bachelor in Politikwissenschaft erwarb. 1995 folgten ein Master of Laws (LL.M.) und eine Promotion, beide an der Yale Law School. 1999 erhielt sie einen Ruf an die Universität Toronto, Kanada, wo sie zunächst als Visiting Professor (1999), dann als Assistant Professor (1999-2004) und als Associate Professor (2004-2007) tätig war. Seit 2007 war Ayelet Shachar in Toronto Professorin für Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Global Affairs und Inhaberin des Canada Research Chair in Citizenship and Multiculturalism.

Shachar erhielt zahlreiche Gastprofessuren und Auszeichnungen: Sie war Mitglied des Institute for Advanced Study, Princeton (2000-2001); Emile Noël Senior Fellow an der NYU School of Law (2003); Distinguished Visitor Scholar an der Princeton University innerhalb des Program in Law and Public Affairs (2003); Connaught Research Fellow in den Sozialwissenschaften an der Universität von Toronto (2005); Leah Kaplan Visiting Professor for Human Rights an der Stanford Law School (2006-2007), Jeremiah Smith Jr. Visiting Professor an der Harvard Law School (2007-2008); Distinguished Visiting Professor an der Rechtsfakultät der University of Southern California Los Angeles (2008) and Visiting Professor of Religious Studies an der Mc Gill University in Montréal (2012). 2014 wurde sie zum Mitglied der Royal Society of Canada gewählt.

Seit 2015 ist Shachar Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Ihre Forschung umfasst die Bereiche Staatsangehörigkeitsrecht, Einwanderungsrecht, kulturelle Vielfalt und Frauenrechte, Recht und Religion, hoch qualifizierte Migration und globale Ungleichheit.
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