Der erste Nobelpreis für die junge MPG

1954

Der Physiker Walther Bothe erhielt 1954 den Nobelpreis für Physik. Es war der erste Nobelpreis für die junge MPG. Bothe war 1934 ans Kaiser-Wilhelm-Institut für medizinische Forschung nach Heidelberg gekommen und hatte dort wichtige Arbeiten zur Kernphysik und zur Radioaktivität geleistet. Der neue Forschungsbereich entwickelte sich so rasant, dass aus Bothes Abteilung 1958 ein eigenes Max-Planck-Institut für Kernphysik wurde. Bothe erhielt den Nobelpreis zusammen mit Max Born für die Entwicklung der Koinzidenzmethode, die die Messung und damit Erforschung von Strahlungsphänomenen grundlegend verbesserte.

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