Vita

Richard McElreath, geboren 1973 in Landstuhl, studierte Anthropologie und Humanbiologie an der Emory University in Atlanta, USA, und Anthropologie an der University of California in Los Angeles. Er promovierte in Anthropologie an der UCLA in der Gruppe von Robert Boyd mit Arbeiten zur kulturellen Adaptation in der Usangu Region in Tansania. Als Postdoc in der Abteilung von Gerd Gigerenzer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin forschte McElreath zum Thema der begrenzten Rationalität. 2002 schloss er sich der Abteilung für Anthropologie an der University of California, Davis, an. Er setzte seine ethnographische Feldforschung in Tansania fort und beteiligte sich an interkulturellen Forschungsprojekten der Abteilung. McElreath veröffentlichte ein Buch zu mathematischen Modellen der sozialen Evolution und ein weiteres zur Bayes'schen Datenanalyse. Seit 2006 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und ist seit 2014 ordentlicher Professor. 2015 nahm McElreath seine Arbeit als Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig auf.
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