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Die Innovation Days 2014 fand in München statt

24. November 2014

Am 1. und 2. Dezember steht München für zwei Tage ganz im Zeichen der Innovation: Die führenden deutschen Forschungsorganisationen laden zum dritten Mal zu den „Innovation Days“ ein. Dieses Veranstaltungsformat, das im Jahr 2012 von der Max-Planck- und Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft ins Leben gerufen wurde, will den Transfer von Forschungsergebnissen fördern und Wissenschaft und Wirtschaft stärker miteinander vernetzen. An beiden Tagen präsentieren Forscher und Gründer ausgewählte Technologien und Spinn-off-Projekte aus den Bereichen Life Sciences und Chemical & Physical Sciences.

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Vom ersten Transistor zum modernen Supercomputer - ein Beispiel dafür, wie Grundlagenforschung die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben kann. In Deutschland ist die Kluft zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung noch zu groß.
Vom ersten Transistor zum modernen Supercomputer - ein Beispiel dafür, wie Grundlagenforschung die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben kann. In Deutschland ist die Kluft zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung noch zu groß.

Die diesjährige Partnering-Konferenz mit Referenten aus Wirtschaft und Forschung findet im HBV Forum in München statt. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, und Ko-Gastgeber Norbert Lütke-Entrup von der Siemens AG eröffnen die Veranstaltung am Nachmittag des 1. Dezember mit einer Begrüßungsansprache. Danach erhalten die beiden Hauptredner das Wort: Simon Moroney von der MorphoSys AG und Heinz Voggenreiter vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), die über ihre Erfahrungen mit Innovationen und Kooperationen im Bereich Life Sciences sowie Materialien und Leichtbau berichten.

„Die zweitägige Veranstaltung bietet die einzigartige Gelegenheit, von Deutschlands führenden Forschungsorganisationen mehr über Hochleistungstechnologien und Ausgründungsprojekte zu erfahren“, sagt Jörn Erselius, Geschäftsführer von Max-Planck-Innovation, der Technologietransferorganisation der Max-Planck-Gesellschaft, die für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnet. „Die Innovation Days sind eine ideale Plattform, um innovative Forscher, Technologietransferexperten, Business Development-Spezialisten und Venture Capital-Führungskräfte zusammenzubringen.“

Dietmar Harhoff, neuer Direktor des Max-Planck-Instituts für Innovation und Wettbewerb, ist einer der Teilnehmer der am Nachmittag stattfindenden Podiumsdiskussion unter dem Titel „Open Innovation - Trend oder Hype?“.

Wie bereits in den vergangenen Jahren bildet die Verleihung des Karl Heinz Beckurts-Preises auch 2014 wieder einen wichtigen Programmpunkt der Innovation Days. Mit dem Preis werden Akteure für herausragende wissenschaftliche und technische Leistungen gewürdigt, von denen erkennbare Impulse für industrielle Innovationen in Deutschland ausgehen. Die Preisverleihung findet am Abend des 1. Dezember im Rahmen eines speziellen Empfangs in der Münchener Residenz statt.

Am zweiten Veranstaltungstag (2. Dezember) besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit zu intensivem Networking: Über die Online-Partnering-Plattform partneringONE® können sie vorab Termine vereinbaren und in den zur Verfügung stehenden Partnering-Boxen Technologien und Ausgründungsvorhaben mit potentiellen Finanzierungs- und Lizenzpartnern besprechen.

Zu den Innovation Days 2014 werden rund 250 Teilnehmer erwartet.

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