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Sabine Neitzel

Referat Wiss. Nachwuchs
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Hilfreiche Tipps

Starthilfe und Vernetzung im Duo

Das Minerva-FemmeNet unterstützt Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg [mehr]

Blickpunkt Work-Life-Balance

Wer langfristig Erfolg und Zufriedenheit im Beruf erfahren möchte, braucht ein intaktes soziales Umfeld. Wir kümmern uns darum. [mehr]

Porträt

Statt als Primaballerina, die sie einmal werden wollte, bewegt sie sich  auf dem internationalen Parkett der Wissenschaft – und das mit großem  Erfolg: Nicole Dubilier erforscht am Bremer Max-Planck-Institut für  marine Mikrobiologie Bakterien und Würmer in der Tiefsee.

Mehr Leidenschaft

5. März 2014

Statt als Primaballerina, die sie einmal werden wollte, bewegt sie sich auf dem internationalen Parkett der Wissenschaft – und das mit großem Erfolg: Nicole Dubilier erforscht am Bremer Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie Bakterien und Würmer in der Tiefsee. [mehr]

Minerva-Programm

Frauen erobern Führungspositionen

Wer als Frau in der Forschung Karriere machen will, hat es immer noch schwerer als die männlichen Kollegen. Darum hat die Max-Planck-Gesellschaft für Frauen das Minerva-Programm eingerichtet.

Einschlägige Statistiken zeigen, dass Wissenschaftlerinnen noch immer im Hintertreffen sind. Auch wenn die Max-Planck-Gesellschaft im deutschlandweiten Vergleich mit anderen Wissenschaftsorganisationen an der Spitze liegt, wenn es um die Beschäftigung von Wissenschaftlerinnen geht, so sind auch unter ihren 286 Direktoren und Wissenschaftlichen Mitgliedern lediglich 11,2 Prozent Frauen. An der Spitze der Max-Planck-Forschungsgruppen sind Wissenschaftlerinnen immerhin mit einem Anteil von 27,3 Prozent vertreten und unter den 224 Forschungsgruppen insgesamt liegt ihr Anteil bei 28,1 Prozent.

Um die Arbeitsbedingungen besonders für junge Wissenschaftlerinnen weiter zu verbessern, hat der Senat der Max-Planck-Gesellschaft 2007 das Minerva-Programm aufgelegt. Im Rahmen dessen hält die Max-Planck-Gesellschaft 30 auf fünf Jahre befristete Stellen für Wissenschaftlerinnen in der Besoldungsgruppe W2 vor. Das Auswahlverfahren ist streng: Die Max-Planck-Institute schlagen Kandidatinnen vor, die dann unter Hinzuziehung externer Gutachter ausgewählt werden. Insgesamt wurden bislang 83 Wissenschaftlerinnen über das Minerva-Programm gefördert, von denen mittlerweile mehr als 55 eine weiterführende Position erhalten haben. Vor zwei Jahren haben neun Minerva-Gruppen ihre Arbeit neu aufgenommen.

Zeitarbeitsverträge, Wochenend- und Feiertagsarbeit: Für junge Wissenschaftlerinnen ist es immer noch schwer, Familie und Beruf zu vereinbaren. Daher ist es oberstes Ziel der Max-Planck-Gesellschaft, ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit Krippenplätzen und Kinderbetreuung sowie flexible Arbeitszeitmodelle zu schaffen. Bereits zum zweiten Mal hat die Max-Planck-Gesellschaft deshalb für vorbildliche, familienbewusste Personalpolitik das Zertifikat der gemeinnützigen GmbH berufundfamilie erhalten.

 
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