Projekte und Workshops

Tandem-Projekte

Wissenschaftler in einem lateinamerikanischen Land haben die Möglichkeit, sich mit ihren Kooperationspartnern von einem Max-Planck-Institut um ein Tandem-Projekt und damit eine dreijährige Förderung eines gemeinsamen Forschungsprojektes zu bewerben. Diese Tandem-Projekte beruhen auf der Ausschreibung eines entsprechenden Förderprogramms durch das jeweilige Partnerland der Max-Planck-Gesellschaft. Modellhaft besteht ein solches Kooperationsprogramm bereits zwischen der MPG und dem argentinischen Ministerium für Forschung, Technologie und Innovation (MinCyT), die unter dem Namen "PICT-Projekte" laufen. Nachwuchswissenschaftlern wird damit ermöglicht, Projekte in eigener Verantwortung  durchzuführen, um sich schrittweise auf die Übernahme verantwortlicher Positionen in der Forschung vorzubereiten. Entsprechende Vereinbarungen mit anderen Ländern sind in Vorbereitung.

Explorationsworkshops

Bilaterale Workshops vor Ort in Lateinamerika ermöglichen es Wissenschaftlern der Max-Planck-Institute, das Forschungspotential bestimmter Länder näher kennenzulernen, wissenschaftliche Kontakte zu vertiefen und gemeinsame Projekte zu diskutieren.

Beispiele sind der „Workshop on Biosciences and Nanotechnology“ im November 2005 in Buenos Aires oder die Konferenz zu „Neurosciences and Nanotechnology“ im Januar 2010 in Valparaiso, Chile. Bisher größte Veranstaltung war das Symposium zu „Frontiers in BioScience“, das im April 2012 in Buenos Aires stattfand.

Für November 2016 sind in Buenos Aires zwei große bilaterale Konferenzen unter Beteiligung zahlreicher MPG-Direktoren geplant: "Frontiers of  Biological Science Conferences" und "Frontiers of Physical Sciences".

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