Jahrbuch 2013

Filterung nach Instituten

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Bei der Epibolie stülpt sich in Zebrafisch-Embryonen Gewebe über das nährende Dotter – wie eine über den Kopf gezogene Mütze. Bisher vermutete man die auslösende Kraft dafür in einem Ring, der sich selbstständig zusammenzieht. Doch die Wachstumsbewegung ist komplexer: Ein Ring aus Aktin und Myosin zieht sich zwar tatsächlich rundum am unteren Gewebeende zusammen, gleichzeitig lässt das Protein-Netzwerk aber auch Material von der Unterseite des Dottersacks in den Ring strömen. Dieser neu entdeckte Mechanismus spielt die zentrale Rolle, um die Zellschicht nach unten zu bewegen. mehr
Die Form von Zellen wird grundlegend durch die mechanischen Eigenschaften der Zelle selbst und durch die physikalischen Wechselwirkungen der Zelle mit ihrer Umgebung bestimmt. Deshalb bringen biophysikalische Ansätze neue Erkenntnisse zu der Frage, wie Zellen ihre Form regulieren. Biologen, Bioinformatiker und Physiker untersuchen, wie  die mechanischen Eigenschaften der Zelle auf molekularer Ebene gesteuert werden und wie sich diese Eigenschaften auf die Formgebung der Zelle auswirken. mehr
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