Jahrbuch 2013

Filterung nach Instituten

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Die Entwicklung des Thymus ist ein komplexer und dynamischer Prozess. Der Thymus steuert die Differenzierung und Reifung von Vorläuferzellen in sogenannte T-Lymphozyten. Fehler in diesem Prozess führen zu einer gestörten Immunabwehr; allerdings sind viele der für angeborene Immunschwäche verantwortlichen genetischen Veränderungen noch nicht bekannt. Die Forschungsarbeiten am Institut dienen deshalb der Aufklärung molekularer und zellulärer Mechanismen der Thymusentwicklung. mehr

Epigenetische Identität und Kernorganisation von Zentromeren

Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik Padeken, Jan; Mendiburo, María José; Olszak, Agata; Schwarz, Hans-Jürgen; Heun, Patrick
Zentromere sind spezialisierte Regionen des Genoms, die für die gleichmäßige Verteilung der Chromosomen auf Tochterzellen notwendig sind. Die Arbeitsgruppe interessiert, wie die Identität und räumliche Organisation der Chromosomen im Zellkern reguliert wird. Am Beispiel der Fruchtfliege Drosophila melanogaster konnte kürzlich gezeigt werden, dass das Zentromer spezifische Histon CENP-A sowohl notwendig als auch ausreichend ist, um Zentromere zu bilden. Zudem wurde nachgewiesen, dass Nukleoplasmin eine entscheidende Rolle bei der Positionierung von Zentromeren im Zellkern spielt. mehr
Malaria ist eine von Mücken übertragene Krankheit, die jährlich rund 600.000 Menschen das Leben kostet. Stark betroffen ist der afrikanische Kontinent. Verursacht wird die Malaria durch den Parasiten Plasmodium, dessen effizientester Vektor Mücken der Art Anopheles gambiae sind. Uns interessiert, was diese Mücke als Wirt für den Parasiten so attraktiv macht, wie sie den Krankheiterreger erkennt und sich vor ihm schützt. Ziel ist, die dafür zugrunde liegenden molekularen Mechanismen zu verstehen und deren Rolle bei der Malaria-Übertragung aufzudecken. mehr
Während Menschen zwischen 10.000 Objektkategorien mit Leichtigkeit unterscheiden, können heutige Systeme der automatischen Bildverarbeitung und Objekterkennung  nur 1.000 Kategorien unter eingeschränkten Bedingungen mit moderater Genauigkeit erkennen. Unsere Forschung adressiert Unzulänglichkeiten der uns heute verfügbaren Repräsentationen und Modelle durch einen Fokus auf skalierbare Inferenz, die eine effiziente Erkennung ermöglicht und skalierbare Lernalgorithmen, die den Systemen den Erwerb von einer Vielzahl von visuellen Konzepten ermöglichen. mehr
Wir beschreiben wie Effekte der menschlichen Wahrnehmung genutzt werden können um die physikalischen Einschränkungen von Bildschirmen zu überwinden und räumliche Details über das scheinbar physikalisch
Mögliche hinaus zu reproduzieren. Zuerst wird ein Verfahren zur Darstellung von Bilddetails die kleiner als Bildschirmpixel sind vorgestellt. Danach gehen wir auf die Darstellung von Details in 3D-Displays ein. Schließlich präsentieren wir „rückwärtskompatibles” Stereo, das gleichzeitig 3D-Darstellung beim Verwenden von Stereobrillen und klassische 2D-Darstellung ohne Stereobrille ermöglicht. mehr
Ein Forschungsprojekt am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb befasst sich mit den Auswirkungen wirtschaftlicher Besonderheiten auf den Erlass und die Durchsetzung von Kartellrecht in Entwicklungsländern. Es trägt zum besseren Verständnis der ökonomischen Bedingungen in Entwicklungsländern bei und liefert Hintergrundwissen für die Frage, wie unter Berücksichtigung dieser speziellen Bedingungen das Kartellrecht am effektivsten ausgestaltet und durchgesetzt werden kann. mehr
Nach langem Ringen wurde in Europa Einigung über eine Verordnung über ein Europäisches Patent mit einheitlicher Wirkung und eine flankierende Gerichtsbarkeit erzielt. Damit wird ein territorial wie sachlich trunkierter, seltsam hybrider und, wie sich rasch zeigt, rechtlich wie funktional defizitärer Rechtstitel geschaffen. Im Rahmen begleitender Forschung werden die Sachgerechtigkeit dieses Modells hinterfragt und Alternativen vorgeschlagen. mehr
Wirtschaftswissenschaftler stellen ihre Forschungsdaten meist nicht proaktiv frei zur Verfügung, weder zur Förderung des wissenschaftlichen Diskurses noch zur Nachnutzung oder zu Replikationszwecken. Von dieser Beobachtung ausgehend untersuchen Forscher am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, welche Anreize es wahrscheinlicher machen, dass Daten doch freiwillig weitergegeben werden [1]. Eine Anstellung auf Lebenszeit und eine positive Einstellung gegenüber Open Science sind zwei mögliche Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit der freiwilligen Weitergabe nachweisbar erhöhen. mehr
Unter dem Motto „Connecting Science and Business“ versteht sich die Max-Planck-Innovation GmbH als Partner für Forscher und Unternehmen. Wir unterstützen die Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) bei der Bewertung von Erfindungen, der Anmeldung von Patenten und der Unternehmensgründung. Der Industrie bieten wir einen zentralen Zugang zu den schutzrechtlich gesicherten Erfindungen der über 80 Institute der MPG. Damit erfüllen wir eine wichtige Aufgabe: Den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in wirtschaftlich und gesellschaftlich nützliche Produkte. mehr
Lebende Organismen haben eine sehr wirksame Methode, überflüssige oder potenziell gefährliche Zellen zu zerstören: den programmierten Zelltod. Wissenschaftler um Ana García-Sáez interessieren sich für die der Apoptose zugrunde liegenden Prozesse, insbesondere für ein Protein namens Bax, welches Poren in der äußeren Mitochondrienmembran öffnet und damit den programmierten Zelltod unabwendbar einleitet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen bei der Entwicklung neuer Medikamente für die Bekämpfung von Krebs helfen, da Krebszellen meistens für diese Art des Zelltods desensibilisiert sind. mehr
Die Medizin sammelt immer umfangreichere Datenbestände über den Gesundheitszustand von Patienten. Schlummert in diesen Datenmengen unbekanntes Wissen über Krankheiten, das zu ihrer Behandlung beitragen könnte? Das Maschinelle Lernen entwickelt Verfahren, mit deren Hilfe man solches Wissen aus großen biomedizinischen Datenbanken gewinnen kann. mehr
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