Jahrbuch 2013

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Wer persönliche Informationen preisgibt, nimmt dafür nicht selten erhöhten sozialen Druck in Kauf. Für den damit verbundenen Verlust von Verhaltensfreiheit lassen sich die meisten Menschen schon mit minimalen Geldbeträgen entschädigen. Zugleich scheint es nur wenige Menschen zu kümmern, dass persönliche Informationen dauerhaft gespeichert werden. Wenn die Löschung persönlicher Informationen nicht angeregt wird, machen nur wenige Menschen von einem Recht auf Vergessenwerden Gebrauch. mehr
Die Forschungsgruppe „Lange nicht-kodierende RNAs“ (long non-coding RNAs; ncRNAs) beschäftigt sich mit den molekularen Mechanismen von langen, nicht kodierenden RNAs, insbesondere mit der Frage nach deren Beteiligung an der Transkriptionsregulation und an Gen-Aktivierungen über große Distanzen. Ziel der Forscher ist es, grundlegende Prozesse der Genexpression besser zu verstehen. Das Wissen über die hochkomplexen ncRNAs ist bislang sehr begrenzt. Studien allerdings weisen eindeutig auf deren Bedeutung für die Regulation der Genaktivität und auch für die Entstehung von Krankheiten hin. mehr
Analysen der Sequenz von humanen Genen und deren Promotorsequenzen weisen auf zwei unterschiedliche Klassen von Promotoren hin. Mit diesen zwei Klassen geht eine Reihe von Eigenschaften einher, die nahelegen, dass auch die Regulation der jeweiligen Promotoren entsprechende Unterschiede aufweist. In diesem Artikel werden die Sequenzeigenschaften und Merkmale der jeweiligen Klasse dargestellt. Wir zeigen, wie mathematische Zusammenhänge, die man in den gesamtgenomischen Daten erkennen kann, auf biologische Mechanismen hinweisen können. mehr
In allen Wissenschaftsdisziplinen werden immer mehr Daten gespeichert und in zunehmendem Maße Relationen zwischen ihnen und anderen Ressourcen erzeugt, die für die Wissenschaft essentiell sind, wie etwa Referenzen auf Daten in wissenschaftlichen Publikationen. Es wird immer deutlicher, dass jede wissenschaftliche Einrichtung eine Langzeitstrategie für ihre wissenschaftlichen Ressourcen entwickeln muss, um deren Zugänglichkeit langfristig zu sichern. Dabei spielen beispielsweise die Überprüfbarkeit wissenschaftlicher Resultate oder die Aufbewahrung nicht wiederholbarer Observationen eine Rolle. mehr
China hat in den vergangenen vierzig Jahren in einer rasanten Aufholjagd zu den Industrienationen aufgeschlossen. Heute ist die Volksrepublik die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Wie kam es zu diesem Wirtschaftsboom, und welche Faktoren können zur Destabilisierung des chinesischen Erfolgsmodells führen? mehr
Bei der numerischen Lösung der Einstein-Gleichungen stellt sich das Problem, wie man eine unendliche, asymptotisch flache Raumzeit mit endlichen Rechenkapazitäten behandelt. Hier wird eine Zerlegung der Raumzeit in hyperboloidale Flächen untersucht, die bis ins lichtartige Unendliche reichen. Nach der Kompaktifizierung treten in den Einstein-Gleichungen formal singuläre Terme auf, die dennoch explizit ausgewertet werden können. Mit dieser Methode konnten stabile numerische Zeitentwicklungen von Raumzeiten mit schwarzen Löchern und Gravitationswellen bzw. Materiefeldern erzielt werden. mehr
Gravitationswellen sind eine Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie. Binärsysteme aus Neutronensternen und Schwarzen Löchern erzeugen diese winzigen Kräuselungen der Raumzeit. Große interferometrische Detektoren sollen sie nachweisen. Neben der Messtechnik spielt die Datenanalyse eine entscheidende Rolle, denn nur mittels empfindlicher und effizienter Methoden lassen sich die schwachen Signale aus dem Detektorrauschen herausfiltern. Wissenschaftler des MPI für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) haben dazu beigetragen, die ersten Entdeckungen greifbarer zu machen. mehr
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