Institut

Max-Planck-Institut für Meteorologie

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2018

MaxPlanckForschung Heft 1/2018

Kahlschlag am Klima

In öffentlichen Debatten um die Erderwärmung steht eine Ursache im Mittelpunkt: die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Rohstoffe. Doch der Mensch verändert das Klima auch, indem er Wälder rodet und Ackerbau, Forstwirtschaft sowie Viehzucht betreibt. Julia Pongratz untersucht mit ihrer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg die Folgen dieser Aktivitäten für das Klima – und wie sich die Eingriffe nutzen ließen, um dem globalen Wandel entgegenzuwirken.

Jahrgang 2016

MaxPlanckForschung Heft 1/2016

Tauwetter im Klimarechner

Nirgendwo macht sich der Klimawandel so deutlich bemerkbar wie in der Arktis. Die Menge des Meereises hat hier in den vergangenen Jahrzehnten drastisch abgenommen. Diesen Schwund haben Klimamodelle lange nicht in seinem ganzen Ausmaß erfasst. Das ändert sich nun – nicht zuletzt, weil Dirk Notz und seine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg immer besser verstehen, welche Prozesse die Bildung und das Schmelzen des Meereises beeinflussen.

MaxPlanckForschung Heft SP/2016

Luft gibt dem Ozean Saures

Der Mensch hat mit der Industrialisierung ein bedrohliches Grossexperiment gestartet, dessen Folgen laÅNngst noch nicht abzusehen sind. Mit dem massiven Ausstoss von Kohlendioxid heizt er der Erde ein. Aber nicht nur das: Die erhöhte Konzentration des Treibhausgases in der Luft lässt auch die Ozeane versauern. Welche Konsequenzen das haben könnte, erforschen Tatiana Ilyina und ihre Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg.

MaxPlanckForschung Heft SP/2016

Tauwetter im Klimarechner

Nirgendwo macht sich der Klimawandel so deutlich bemerkbar wie in der Arktis. Die Menge des Meereises hat hier in den vergangenen Jahrzehnten drastisch abgenommen. Diesen Schwund haben Klimamodelle lange nicht in seinem ganzen Ausmaß erfasst. Das ändert sich nun – nicht zuletzt, weil Dirk Notz und seine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg immer besser verstehen, welche Prozesse die Bildung und das Schmelzen des Meereises beeinflussen.

MaxPlanckForschung Heft SP/2016

Das Gedächtnis des Klimas

Im Atlantischen Ozean arbeitet eine gigantische Wärmepumpe: Tropische Wassermassen strömen gen Norden und versorgen Europa mit einem angenehm warmen Klima. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, hat diese Strömung berechnet und damit die Basis für ein verbessertes Klimamodell geschaffen.

Jahrgang 2015

MaxPlanckForschung Heft 1/2015

… und jetzt zum Klima von morgen
Wie wird das Klima in zehn oder 15 Jahren aussehen? Auf diese Frage haben Forscher bisher keine befriedigende Antwort – vor allem, weil zufällige Veränderungen in diesen mittelfristigen Zeiträumen eine große Rolle spielen. Eine natürliche Schwankung ist wahrscheinlich auch die Ursache dafür, dass die Temperaturen seit 15 Jahren kaum ansteigen. Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und Kollegen in ganz Deutschland arbeiten intensiv an einem System, das zuverlässige Prognosen für die kommenden Jahre liefert.
Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 4/2014

Das Rundum-Klimapaket
Die Erderwärmung verändert die Welt – ökologisch, ökonomisch und politisch. Klimadienste wollen Entscheidungsträgern helfen, auf den vielfältigen Wandel angemessen zu reagieren. Unsere Autoren waren maßgeblich am Aufbau des Climate Service Center in Hamburg beteiligt. Im Folgenden stellen sie die Arbeit dieser Art von Einrichtungen vor und schildern die Herausforderungen für die Kommunikation.

MaxPlanckForschung Heft 2/2014

Auf dünnem Eis
Weiße Kappen oben und unten – zu unserem Bild des Blauen Planeten gehören sie ganz selbstverständlich dazu. Doch wie lange noch? Zumindest für den Nordpol, dessen Bedeckung vollständig aus Meereis besteht, muss man diese Frage stellen. Denn nirgendwo auf der Erde ist der Klimawandel so sichtbar wie in der Arktis. Noch nie, seit es verlässliche Aufzeichnungen gibt, war das Septemberminimum – die Ausdehnung des arktischen Meereises am Ende des Sommers – so gering wie im Jahr 2012. Das Eis der Arktis ist aber nicht nur ein Indikator für Klimaänderungen, sondern auch ein bedeutender Faktor im Klimasystem: Je kleiner die Eisflächen im arktischen Sommer werden, desto weniger Sonneneinstrahlung wird reflektiert, und desto mehr wird vom eisfreien Ozean absorbiert. Im Winter isoliert Eis das verhältnismäßig warme Wasser von der sehr viel kälteren Luft; ohne diesen „Deckel“ gäbe der Ozean gigantische Mengen an Wärme an die Atmosphäre ab. Die Eisbedeckung ist somit für die Temperaturen am Nordpol von größter Bedeutung. Die Rolle des Meereises, seine komplexe innere Struktur und damit die Bedingungen für seine Bildung und Beständigkeit möchte Dirk Notz am Max-Planck Institut für Meteorologie in Hamburg aufklären. Unter anderem messen er und sein Team dazu auf den Eisschollen die Dicke des Eises sowie seine Zusammensetzung aus Süßwassereis, Salzsole und Gaseinschlüssen. Alle Daten fließen in komplexe numerische Simulationen ein. Wichtigste Erkenntnis bisher: Anders als befürchtet, scheint es im Klimasystem keinen Kipp-Punkt zu geben, ab dem der totale Verlust der arktischen Eiskappe nicht mehr zu verhindern ist. Nach den Modellrechnungen ist der Zustand des Meereises jederzeit eng an die vorherrschenden Klimabedingungen gebunden. Das bedeutet aber auch: Steigen die Treibhausgas-Emissionen weiter so wie bisher, wird die Arktis spätestens zum Ende des Jahrhunderts im September komplett eisfrei sein.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 3/2013

Die ewige Pumpe
Der hydrologische Kreislauf verteilt unermüdlich Wasser zwischen Land, Ozean, Atmosphäre und Kryosphäre. Wie das im Detail geschieht, erforschen Stefan Hagemann und seine Kollegen am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Dabei untersuchen sie Rückkopplungen zwischen Feuchtgebieten, künstlicher Bewässerung, Permafrost und Klima.

MaxPlanckForschung Heft 2/2013

Luft gibt dem Ozean Saures
Der Mensch hat mit der Industrialisierung ein bedrohliches Großexperiment gestartet, dessen Folgen längst noch nicht abzusehen sind. Mit dem massiven Ausstoß von Kohlendioxid heizt er der Erde ein. Aber nicht nur das: Die erhöhte Konzentration des Treibhausgases in der Luft lässt auch die Ozeane versauern. Welche Konsequenzen das haben könnte, erforschen Tatiana Ilyina und ihre Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg.
Jahrgang 2012

MaxPlanck Forschung 3/2012: Gesellschaft

Die Macht der Flammen
Seit Landpflanzen die Kontinente besiedeln, gibt es auf der Erde Feuer. Doch bisher ist erstaunlich wenig darüber bekannt, welche Rolle Feuer im Klimasystem spielt – und das, obwohl Brände mit ihren Emissionen das Klima schon immer beeinflusst haben. Diese Lücke will Silvia Kloster vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg schließen. Sie erforscht die komplizierte Beziehung zwischen Feuer und Klima. In diesem Geflecht spielt auch der Mensch eine entscheidende Rolle.

MaxPlanckForschung Heft 1 /2012

Das Gedächtnis des Klimas
Im Atlantischen Ozean arbeitet eine gigantische Wärmepumpe: Tropische Wassermassen strömen gen Norden und versorgen Europa mit einem angenehm warmen Klima. Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Plank-Institut für Meteorologie, hat diese Strömung berechnet und damit die Basis für ein verbessertes Klimamodell geschaffen.

MaxPlanckForschung Heft SP/2012

Ein Ass im Klima-Poker
Forscher der Max-Planck-Institute für Evolutionsbiologie in Plön und für Meteorologie in Hamburg weisen einen Weg aus den festgefahrenen Klimakonferenzen.
Jahrgang 2011

MaxPlanckForschung Heft 4 /2011

Die Wüste grünt
Der Süden Europas wird mit dem Klimawandel sehr wahrscheinlich deutlich trockener. Doch ausgerechnet in der Sahara könnten sich bei einer mäßigen Erderwärmung Pflanzen ausbreiten – so wie es auch in der Vergangenheit ab und an geschah. Martin Claußen, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, simuliert das Wechselspiel von Klima und Vegetation.

MaxPlanckForschung Heft 3 /2011

Per Zeitmaschine in die Klimageschichte
Wenn Klimaforscher in die Vergangenheit blicken, wollen sie für die Zukunft lernen. Daher rekonstruieren Victor Brovkin und seine Mitarbeiter am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie historische Klimaveränderungen.

MaxPlanckForschung Heft 1 /2011

Das Schicksal des großen Regens
Der Monsun versorgt Indiens Landwirtschaft mit dem nötigen Wasser. Wie beeinflusst der Klimawandel die Regenzeit?
Jahrgang 2010

MPF 4 /2010

Wettkampf mit Wind und Wolken
Zur Person: Thorsten Mauritsen
Jahrgang 2009

MPF 4 /2009

Landwirtschaft pflügt das Klima um
Mit Ackerbau und Viehzucht hat der Mensch das Klima auch schon vor der Industrialisierung verändert, wenn auch in viel kleinerem Ausmaß als heute.
Jahrgang 2008

MAXPLANCKFORSCHUNG HEFT 2 /2008

Dirk Notz
Für alle Fragen rund ums Klima begeistert sich Dirk Notz, der seit Kurzem eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg leitet, aus vielen Gründen – auch wegen der Naturerfahrung, die er bei den abenteuerlichen Expeditionen in die Arktis macht.
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