Institut

Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2017

MaxPlanckForschung Heft 3/2017

Wissenschaft als Beruf, nicht als Hobby
Max-Planck-Wissenschaftler kooperieren mit Partnern in mehr als 110 Ländern dieser Erde. Hier schreiben sie über persönliche Erlebnisse und Eindrücke. Marcin Serafin studierte an der Universität in Warschau Soziologie. Für seine Doktorarbeit ging er an eine Max Planck Research School und genoss dort die Möglichkeit, sich komplett auf diese Aufgabe zu konzentrieren – das sei ein großer Unterschied zu den Arbeitsbedingungen eines Doktoranden in Polen.
Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 4/2014

Grauzone Schwarzmarkt
Die Abgrenzung ist alles andere als einfach: Seit 2012 widmet sich das Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln dem Themenfeld „Illegale Märkte“. Doch nicht überall sind Herstellung, Vertrieb und Konsum gleichermaßen kriminell wie bei Drogen oder Kinderpornografie. Wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden um Direktor Jens Beckert forschen zu Produktfälschungen in Argentinien, zum Abbau und Handel mit Diamanten in Sierra Leone, zum Handel mit Rhinozeroshorn und zu Finanzmarktkriminalität – ein Blick auf ein innovatives, wirtschaftssoziologisches Projekt.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 3/2013

Scheitern auf Raten
Im Rahmen der internationalen Ausweitung von Finanzmärkten hatten Mikrokredite die Hoffnung geweckt, die Armut im „globalen Süden“ einzudämmen und Frauen zu emanzipieren. Doch leider ist keine positive Wirkung der Mikrofinanz nachzuweisen, im Gegenteil: Die Disziplinierung der Armen und die Abschöpfung von Mehrwert haben zugenommen. Zudem hat der Mikrofinanzsektor eine Reihe verheerender Krisen ausgelöst. Unser Autor erklärt, warum wir nicht mit mehr Schulden mehr soziale Gerechtigkeit schaffen werden.
Jahrgang 2012

MaxPlanck Forschung 3/2012: Gesellschaft

„Der Staat hat immer weniger Handlungsspielraum“
Interview mit Wolfgang Streeck, Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, über das Spannungsverhältnis von demokratischer Politik und kapitalistischer Wirtschaft.
Jahrgang 2011

MaxPlanckForschung Heft 4 /2011

Das klassische Begräbnis stirbt
Begräbniswald statt Friedhof, Urne statt Eichensarg oder ein Grabstein „Made in India“ – die Bestattungskultur in Deutschland ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten vielfältig geworden. Standesgemäß gediegene Beerdigungen nach althergebrachtem Muster sind aus der Mode gekommen.

MaxPlanckForschung Heft 3 /2011

Mit dem Euro geht die Rechnung nicht auf
Scheitert Europa, wenn der Euro kippt? Viele glauben das und versuchen, den Euro zu retten. Unser Autor hält dagegen: Wer mit dem Euro die europäische Integration bewahren will, der müsste die Eurozone auf den Kern der dauerhaft stabilitätsfähigen Mitglieder verkleinern – und den übrigen EU-Mitgliedern die Rückkehr zu dem flexiblen Europäischen Währungssystem ermöglichen.

MaxPlanckForschung Heft 3 /2011

Der kurze Marsch in den Kapitalismus
Alte buddhistische Tempel, Rückständigkeit der Landbevölkerung und extreme Armut auf der einen Seite, Wolkenkratzer, Hightech und Weltmeister im Export auf der anderen: China hat in den vergangenen 40 Jahren eine rasante Aufholjagd hingelegt, um zu den Industrienationen aufzuschließen.
Jahrgang 2010

MPF 3 /2010

Die Macht der Unschärfe
Welche Bedeutung haben die Prognosen von Sozialwissenschaftlern für politische Entscheidungen? Eine kritische Analyse.
Jahrgang 2008

MPF 2 /2008

Das Lob des Simplen
Ihren Wohlstand und ihr kollektives Wissen verdankt die Menschheit vor allem der Arbeitsteilung. Sie erst hat Wirtschaft und Wissenschaft so produktiv gemacht, wie sie heute sind.

MPF 1 /2008

Hochschulen – elitär und doch sozial verträglich?
Die Exzellenz-Initiative der Bundesregierung hat die Ausdifferenzierung der deutschen Hochschullandschaft katalysiert und beschleunigt. Kritiker befürchten eine zunehmende Trennung in Elite- und Massenuniversität.
Jahrgang 2007

MPF 4 /2007

Arbeitskampf vorm Kadi
Im Tarifkonflikt bei der Bahn schalteten die Kontrahenten mehrfach Arbeitsgerichte ein. Die Politikwissenschaftlerin Britta Rehder sagt unangenehme Folgen voraus, wenn das zur Regel wird.

MPF 1 /2007

Mit dieser Reform ist kein Staat zu machen
Die Bundespolitiker waren sich einig: Nur mit einer Föderalismus-
reform könnten der Bundestag und auch die Länderparlamente handlungsfähig bleiben. Ihr Ziel war klar: Weniger Bundesgesetze sollten im Bundesrat zustimmungspflichtig sein.

MPF 1 /2007

Vom Generationenvertrag zum Generationenkonflikt?
Die Aussichten auf ein langes Leben werden immer besser – mit weitreichenden Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft.

MPF 1 /2007

Souffleure im Polittheater
Abstimmungen gehören zum politischen Alltag der Parlamentarier. Welche Rolle spielen Lobbyisten auf der Bühne des europäischen Polittheaters?
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