Institut

Max-Planck-Institut für Biochemie

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2018

MaxPlanckForschung Heft 2/2018

Elixiere aus der Ursuppe

In der Bibel entsteht die Schöpfung Schritt für Schritt: erst das Licht, dann Wasser und Land bis hin zu den Landtieren und dem Menschen. Aus wissenschaftlicher Sicht sind die Bestandteile des Lebens aber vielleicht nicht nacheinander, sondern gleichzeitig entstanden – davon ist zumindest Hannes Mutschler am Max-Planck-Institut für Biochemie überzeugt. In Martinsried bei München erforschen er und seine Kollegen, welche Rolle RNAMoleküle bei der Entstehung des Lebens gespielt haben.

MaxPlanckForschung Heft 2/2018

Was Zellen in Form bringt

Irgendwann vor etwa vier Milliarden Jahren begann sich das Leben abzukapseln. Die ersten Zellen entstanden – geschützte Räume, die den Zusammenschluss komplexer Moleküle begünstigten. Petra Schwille vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und Rumiana Dimova vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam loten Grenzen zellulären Lebens aus. Die beiden Forscherinnen untersuchen die Dynamik von Biomembranen.
Jahrgang 2017

MaxPlanckForschung Heft 2/2017

Das Protein-Puzzle

Der menschliche Körper besteht aus Zigtausenden Proteinen. Diese kommen in unterschiedlichen Varianten vor, zudem kann sich ihre Konzentration im Organismus mit der Zeit ändern. Matthias Mann vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried braucht deshalb schlaue Algorithmen und viel Rechenkraft für seine Forschung. Schließlich will er das menschliche Proteom, also die Gesamtheit der Proteine des Menschen, entschlüsseln und für die Medizin nutzbar machen.

Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 4/2014

Architektin im Zellkosmos
Früher dachte Elena Conti daran, Architektin zu werden. Dass sie sich dann doch für ein Chemiestudium entschieden hat, tut ihrer Begeisterung für das Sujet aber keinen Abbruch. Als Direktorin am Martinsrieder Max-Planck-Institut für Biochemie studiert sie die Architektur molekularer Maschinen in der Zelle – und staunt über ausgeklügelte Strukturen in kleinsten Dimensionen.

MaxPlanckForschung Heft 3/2014

Einzeller bringen Licht in die Neurobiologie
Die Entdeckung eines Sehpigments in der Zellmembran eines Archaebakteriums Anfang der 1970er-Jahre ist ausschließlich der Neugier eines Wissenschaftlers zu verdanken: Drei Jahre lang wollte die Scientific Community Dieter Oesterhelt nicht glauben. 40 Jahre nach seinen bahnbrechenden Arbeiten am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried avancieren Bacteriorhodopsin und das aus einer einzelligen Grünalge stammende Channelrhodopsin zu neuen Werkzeugen in der Neurobiologie.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 1/2013

Leben ohne Ballast
Zellen haben in der Evolution viel unnützen Ballast angesammelt. Viele Abläufe sind möglicherweise komplizierter, als sie es eigentlich sein müssten. Petra Schwille vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried will deshalb wissen, was eine Zelle an Minimalausstattung zum Leben benötigt. Konzentration auf das Wesentliche ist für die Biophysikerin auch der Weg, um die Balance zwischen Beruf und Familie zu finden.
Jahrgang 2011

"Spezial" Gesundheit / 2011

"Der Feind ist noch nicht besiegt"
Axel Ullrich vom Max-Planck-Institut für Biochemie spricht über Erfolge und Enttäuschungen im Kampf gegen Diabetes und Krebs.
Jahrgang 2010

"Spezial" Energie /2010

Kraftwerk im Blattwerk
Wie sich Sonnenenergie in einem Treibstoff binden lässt, macht die Fotosynthese vor. Allerdings arbeiten die meisten beteiligten Biomoleküle nicht effizient oder sind technisch nicht einsetzbar. Das wollen Forscher ändern.
Jahrgang 2009

Spezial "Innovation" /2009

Ein Impfstoff für alle Fälle
Wirkungsvoll und sicher – das zeichnet die neue Klasse von Impfstoffen aus, die auf einer Erfindung des Max-Planck-Instituts für Biochemie beruhen.
Zur Redakteursansicht