Institut

Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2017

MaxPlanckForschung Heft 4/2017

Am Rande
Wer ausgeschlossen ist, wird leicht übersehen. Exklusion kann ganz unterschiedliche Ursachen und Konsequenzen haben – auch in Zusammenhang mit Migration. Sechs Max-Planck-Institute haben sich in einem institutsübergreifenden Projekt des Themas angenommen. Darin gehen sie unter anderem der Frage nach, warum Einwanderer oft ihre gute Gesundheit einbüßen. Sie ergründen, was geflüchtete Somalier dazu bewegt, von Europa nach Kenia zu ziehen, und welche Folgen der EU-Türkei-Deal für die Rechte von Asylbewerbern in Griechenland hat. Das gemeinsame Ziel: Exklusion sichtbar machen und faire Regeln für Migration erarbeiten.

MaxPlanckForschung Heft 4/2017

Modell für mehr Miteinander

Sie gilt als goldenes Zeitalter der Toleranz: die Convivencia – eine Epoche friedlichen Zusammenlebens von Muslimen, Juden und Christen im mittelalterlichen Spanien. Bis heute lebt der Mythos dieser Ära fort. Forscherinnen und Forscher der Max-Planck-Institute für ethnologische Forschung in Halle und für Wissenschaftsgeschichte in Berlin untersuchen die Historie der Convivencia und ihre Vorbildfunktion für die heutige Zeit.
Jahrgang 2016

MaxPlanckForschung Heft 3/2016

Ein Meer von Verbindungen

Schiffe waren lange Zeit die schnellsten Verkehrsmittel, und sie konnten Menschen und Güter in großer Zahl transportieren. So wurden Meere zu einem Kontakt- und Handelsraum für unterschiedliche Nationen. Hafenstädte dienen noch heute als Knotenpunkte und bilden Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Am Beispiel des Indischen Ozeans erforschen Burkhard Schnepel und sein Team am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, wie sich über das Wasser hinweg vielfältige Netzwerke entwickelt haben.

MaxPlanckForschung Heft SP/2016

Ein Meer von Verbindungen

Schiffe waren lange Zeit die schnellsten Verkehrsmittel, und sie konnten Menschen und Güter in großer Zahl transportieren. So wurden Meere zu einem Kontakt- und Handelsraum für unterschiedliche Nationen. Hafenstädte dienen noch heute als Knotenpunkte und bilden Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Am Beispiel des Indischen Ozeans erforschen Burkhard Schnepel und sein Team am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, wie sich über das Wasser hinweg vielfältige Netzwerke entwickelt haben.

Jahrgang 2015

MaxPlanckForschung Heft 4/2015

Wie Terroristen gemacht werden
Terroristische Anschläge wie die Attentate von Paris lassen uns mit Angst und Abscheu, aber vor allem mit Unverständnis zurück. Was Menschen dazu bewegt, wahllos andere umzubringen, können wir nicht nachvollziehen und wollen es meist auch gar nicht. Wir sollten jedoch versuchen, Terroristen zu verstehen, meint unser Autor. Nur so können wir die Ursachen der Gewalt bekämpfen.
Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 2/2014

Schwere Geburt eines Staates
Staaten entstehen keineswegs aus dem Nichts, sondern sind immer das Ergebnis von Prozessen politischer Willensbildung der Menschen, die in ihnen leben. Konfliktfrei laufen solche Vorgänge in den seltensten Fällen ab, wie das Beispiel von Südsudan als jüngstem Mitglied in der Gemeinschaft souveräner Staaten zeigt. Katrin Seidel und Timm Sureau vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle kommen viele Muster der Entwicklung sehr bekannt vor.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 4/2013

Ohne Netzwerk kein Geschäft
Für Touristen tragen sie viel bei zum Flair asiatischer Länder – die Markt- und Straßenhändler, deren mit bunten Konsumgütern oder frischem Obst und Gemüse bestückte Stände und Umschlagplätze tausendfach fotografiert werden. Dass die Märkte in Vietnam nicht nur Orte des Warenaustauschs sind, sondern ein komplexes Geflecht sozialer Beziehungen und politischer Strukturen darstellen, in dem auch Machtkämpfe ausgetragen werden, beobachten Kirsten Endres und ihre Forschungsgruppe vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle.

MaxPlanckForschung Heft SP/2013

Feldstudien im Familienalbum
Wie stark halten Familien in Europa zusammen? Um diese Frage zu klären, zogen rund 30 Wissenschaftler in acht europäische Länder zu Feldforschungen aus. Koordiniert hat das Großprojekt Patrick Heady vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle.
Jahrgang 2012

MaxPlanck Forschung 3/2012: Gesellschaft

Alles, was Recht ist
In multikulturellen Gesellschaften existieren viele Rechtsvorstellungen nebeneinander. Diese Realität ist viel zu lange vom formalen Recht ignoriert worden, sagt Marie-Claire Foblets. Als Direktorin der neuen Abteilung für Recht und Ethnologie am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung will sie dazu beitragen, dass sich das ändert.
Jahrgang 2011

MaxPlanckForschung Heft 2 /2011

Feldstudien im Familienalbum
Wie stark halten Familien in Europa zusammen? Um diese Frage
zu klären, zogen rund 30 Wissenschaftler in acht europäische Länder zu Feldforschungen aus. Koordiniert hat das Großprojekt Patrick Heady vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle.
Jahrgang 2010

Heft 1 /2010

Tsunami - Konflikte nach der Katastrophe
Im Dezember 2004 hat eine Riesenwelle an den Küsten im Golf von Bengalen katastrophale Schäden angerichtet. Doch dieser Tsunami hat nicht nur Natur zerstört, sondern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ordnung durcheinandergebracht.
Jahrgang 2009

MPF 2 /2009

Die Schwiegermutter auf der Schwelle
In Kirgistan untersuchen Ethnologen Hochzeitsrituale und Familientraditionen.
Jahrgang 2007
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