Institut

Max-Planck-Institut für Quantenoptik

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2016

MaxPlanckForschung Heft 2/2016

Materie im Vampirtest
Es ist nicht mehr als eine winzige Asymmetrie zwischen der Materie und ihrem Spiegelbild, der Antimaterie, die zu einem Materieüberschuss im Universum führte. Ihr verdanken wir unsere Existenz.

MaxPlanckForschung Heft 1/2016

Rückblende: Die Suche nach dem zarten Zittern
Gravitationswellen gehören zu den spektakulären Vorhersagen der allgemeinen Relativitätstheorie von 1915. Aber erst ein halbes Jahrhundert später versuchte der Physiker Joseph Weber sie aufzuspüren. Anfang der 1970er-Jahre stiegen auch Max-Planck-Wissenschaftler in dieses Forschungsfeld ein und entwickelten Detektoren der zweiten Generation. Dank der Vorarbeiten dieser Pioniere blieben die Wellen in der Raumzeit keine Hirngespinste: Im September 2015 gingen sie endlich in die Falle.
Jahrgang 2015

MaxPlanckForschung Heft 4/2015

Mit Quanten ist zu rechnen
Die moderne Quantenphysik wartet mit einigen Verheißungen auf: Quantencomputer und -simulatoren sollen blitzschnell riesige Datenmengen durch forsten, die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen oder die Suche nach Materialien etwa für die Energietechnik erleichtern. Ignacio Cirac, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, trägt mit seiner Forschung dazu bei, diese Versprechen einzulösen.

MaxPlanckForschung Heft 1/2015

Klappe für den Quantenfilm
Elektronen halten die Welt zusammen. Wenn in chemischen Reaktionen neue Substanzen entstehen, spielen sie die Hauptrolle. Und auch in der Elektronik stellen sie die Protagonisten. Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, und seine Mitarbeiter lichten die rasanten Bewegungen der Elektronen mit Attosekundenblitzen ab und schaffen so die Basis für neue technische Entwicklungen.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 2/2013

Die Physik hat ein Kernproblem
Viele Rätsel können Physiker lösen, indem sie genauer und sorgfältiger messen. Doch Randolf Pohl und seine Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching haben mit ihren präzisen Messungen des Protonenradius ein Problem erst geschaffen. Denn ihr Wert weicht stark von dem bisher geltenden ab. Der Unterschied könnte auf Lücken in dem Bild deuten, das sich Physiker von der Materie machen.

MaxPlanckForschung Heft 1/2013

Quantenzauber im künstlichen Kristall
Effekte der Quantenphysik zeugen nicht nur von der Exotik der Mikrowelt, sie ermöglichen auch völlig neue Ansätze, etwa in der Informationsverarbeitung. Um sie besser zu verstehen, simuliert das Team von Immanuel Bloch, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, Quantensysteme mit Atomen in optischen Gittern – und beobachtet dabei immer wieder ein Verhalten der Materie, das unseren Alltagserfahrungen widerspricht.
Jahrgang 2012

MaxPlanckForschung Heft 2/2012

Ballkünstler in der Quantenarena
Mit Basketbällen haben Elektronen nicht viel gemeinsam, außer dass sie oft kugelförmig abgebildet werden. Peter Hommelhoff spielt mit den einen jedoch genauso geschickt wie mit den anderen. Mit seinen Experimenten am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching erreicht der Leiter einer Max-Planck-Forschungsgruppe dabei eine neue Dimension der Kontrolle über die Elementarteilchen.

MaxPlanckForschung Heft 1 /2012

Das dressierte Atom
Einzelne Atome kann unsere Alltagserfahrung nicht erfassen: Selbst ein Tropfen Wasser oder ein Mikroorganismus bestehen aus unzähligen davon. Doch Gerhard Rempe, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, untersucht an einzelnen Atomen die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie auf elementarstem Niveau. Mit seinem Team schafft er so auch die Grundlagen eines künftigen Quanteninternets.
Jahrgang 2010

MPF 2 /2010

Die Zähmung der Quantengeister
Ein Teilchen, das sich gleichzeitig an zwei Orten aufhält – das gibt es nur in der Quantenwelt. Wenn Physiker solche Phänomene untersuchen, lernen sie Einiges über das mysteriöse Universum des Allerkleinsten.
Jahrgang 2008

MaxPlanckForschung 4/2008

Magnesium simuliert Magnete
Atome sind unberechenbar – zumindest wenn sie in größeren Gruppen auftreten. Schon das Zusammenspiel von 30 Atomen kann ein gewöhnlicher Computer nicht korrekt beschreiben, weil die quantenmechanischen Effekte die Rechnung extrem herkomplizieren. Daher entwickeln Physiker wie Tobias Schätz, der am Max-Planck-Institut für Quantenoptik eine selbstständige Nachwuchsgruppe leitet, Quantensimulatoren. Sie sollen Physikern helfen, bestimmte Formen des Magnetismus oder die Hochtemperatur-Supraleitung besser zu verstehen.
Jahrgang 2004

Heft 2004

Atomen den Puls gefühlt
0,000 000 000 000 000 001 Sekunden: So unvorstellbar kurz ist eine Attosekunde. Wenn ein Lichtpuls die Vorgänge im Inneren eines Atoms abbilden soll, dann darf er nur wenige 100 oder sogar nur wenige 10 Attosekunden lang aufblitzen. In diese Welt extrem kurzer Zeiten dringen jetzt Laserphysiker mit einer raffinierten Experimentiertechnik vor. Zu den führenden Attosekundenspezialisten gehören die Forscher um Ferenc Krausz, George Tsakiris und Klaus Witte vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching.
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