Institut

Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2018

MaxPlanckForschung Heft 1/2018

Gene als Schmarotzer

Parasiten gibt es nicht nur im Pflanzen- und Tierreich, sie sind auch ein Teil von uns selbst. Unser Erbgut enthält Unmengen kleiner Abschnitte, die sich auf seine Kosten vervielfältigen. Diese sogenannten Transposons werden deshalb auch als parasitische DNA bezeichnet. Oliver Weichenrieder vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen will den Kopiervorgang der Transposons genauer verstehen. Nicht nur weil sie Krankheiten auslösen können, sondern auch weil sie möglicherweise ein wichtiger Motor der Evolution sind.

MaxPlanckForschung Heft 1/2018

Gefahr aus der Pfütze

Zugegeben, das Forschungsobjekt ist nicht gerade appetitlich: „Kotälchen“ – kleine parasitische Würmer, die im Darm eines Wirts leben und diesem unter Umständen arg zusetzen. Der so titulierte Zwergfadenwurm Strongyloides stercoralis ist für Adrian Streit vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen dennoch faszinierend, denn er hat einen einzigartigen Lebenszyklus – und bis heute weiß niemand so recht, warum.
Jahrgang 2017

MaxPlanckForschung Heft 1/2017

Unterwegs im Kosmos der Mikroben

Der menschliche Körper bietet Lebensraum für unzählige Mikroorganismen. Insbesondere der Darm wird von einer Fülle von Bakterien besiedelt. Als junge Umweltmikrobiologin hätte Ruth Ley nie gedacht, dass sie sich einmal für den Verdauungstrakt und die darin vorkommenden Mikroben interessieren würde. Heute erforscht sie am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen, welche Rolle die unzähligen Darmbakterien für unsere Gesundheit spielen.

Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 4/2014

Leben im Wechselbad
Der Klimawandel verändert die Tier- und Pflanzenwelt der Erde tiefgreifend. Das liegt nicht nur an dem weltweiten Anstieg der Durchschnittstemperaturen, sondern auch an Änderungen bei den Temperaturschwankungen sowohl zwischen Tag und Nacht als auch zwischen Sommer und Winter. George Wang, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, analysiert Klimadaten, um den Einfluss der veränderten Bedingungen auf Flora und Fauna zu erforschen.

MaxPlanckForschung Heft 1/2014

Und der Rundwurm, der hat Zähne
Würmer, Käfer und eine kleine Insel inmitten des Ozeans. Für den Entwicklungsgenetiker und Evolutionsbiologen Ralf Sommer vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen sind die Fadenwürmer und Käfer die Akteure und die Insel La Réunion die Kulisse in einem großen Drama: einem Lehrstück über die Evolution, über die Vielfalt in der Natur und wie sie entsteht.
Jahrgang 2012

MaxPlanckForschung Heft 1 /2012

Wie Licht auf die Nerven geht
Der Borstenwurm ist ein ungewöhnliches Labortier. Doch für Gáspár Jékely vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen hat der Meeresbewohner alles, was ein guter Modellorganismus braucht: Die Larven besitzen die einfachsten Augen der Welt und entwickeln später ein simples Nervensystem aus nur wenigen Zellen. So kann der Forscher unmittelbar verfolgen, wie Sinnesreize Verhaltensänderungen auslösen.
Jahrgang 2008

MaxPlanckForschung 4/2008

Kirsten Bomblies
Über eine unscheinbare Pflanze namens Ackerschmalwand will Kirsten Bomblies im Detail herausfinden, wie Arten entstehen, und damit einen elementaren Mechanismus der Evolution aufklären.
Jahrgang 2007
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