Institut

Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2018

MaxPlanckForschung Heft 3/2018

In der Gluthölle der Sonne
Sie sahen aus wie überdimensionierte Garnrollen, steckten voller Technik aus mehreren Max-Planck-Instituten und sollten unser Verständnis der Sonne und des interplanetaren Mediums erheblich erweitern: Vor mehr als 40 Jahren wurden die beiden Helios-Sonden gestartet und auf eine gewagte Mission in die Hitze unseres Heimatsterns geschickt. Die beiden Raumfahrzeuge stehen aber auch für eine erfolgreiche wissenschaftliche Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg.

MaxPlanckForschung Heft 1/2018

Im Chemielabor des Kosmos

Als junges Mädchen war sie eine begabte Zeichnerin und interessierte sich sehr für Kunst. Die Weichen für ihre Zukunft schienen gestellt. Wäre da nicht ein Buch gewesen – ein Buch, das sie in die Weiten des Weltalls trug und schließlich ihren Berufswunsch entschied: So wurde Paola Caselli nicht Künstlerin, sondern Astrochemikerin. Als Direktorin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching ist sie immer noch so gefangen von kosmischen Wolken wie damals als Zwölfjährige.

Jahrgang 2012

MaxPlanck Forschung 4/2012

Die Architektur des Alls
Das Universum gleicht einer unfassbar großen Honigwabe. Gigantische Galaxienhaufen besetzen die Knotenpunkte der wächsernen Wände um die Zellen aus leerem Raum. Hans Böhringer vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching untersucht diese Ansammlungen von Milchstraßen. Dabei begegnet er den unsichtbaren Seiten des Weltalls.

MaxPlanckForschung Heft 1 /2012

Am frühen Morgen des 23. Oktober 2011 versank Rosat in den Wellen des Indischen Ozeans. Damit endete eine Erfolgsgeschichte, die in der deutschen Weltraumforschung ihresgleichen sucht. Der Satellit, federführend entwickelt und gebaut von einem Team um Joachim Trümper vom Garchinger Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, hat nicht nur mehr als 150 000 neue kosmische Röntgenquellen gefunden, sondern die Astronomie revolutioniert.
Jahrgang 2011

MaxPlanckForschung Heft 4 /2011

Rezepturen für den kosmischen Cocktail
Das All hat Sadegh Khochfar früh in Bann geschlagen. Und lässt ihn bis heute nicht los. Am Garchinger Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik leitet der 37-Jährige eine Nachwuchsgruppe und puzzelt an den Bausteinen des Universums mindestens ebenso erfolgreich, wie er als Student Cocktails mixte.
Jahrgang 2009

MPF 2 /2009

Signale vom Anfang der Welt
Astronomen können das Nachleuchten von Gammablitzen jetzt auch im Infrarotbereich beobachten.

MPF 1 /2009

Schwarze Löcher als Geburtshelfer der Galaxien
Schwarze Löcher galten lange Zeit als kosmische Kuriositäten. In den Zentren von Galaxien aber spielen sie eine wichtige Rolle.

Spezial "Innovation" /2009

Mustergültige Erkenntnis
Mustererkennung hilft, Strukturen im Universum, Musik, Melanome oder Gehirnströme zu analysieren.
Jahrgang 2008
Jahrgang 2006

Heft 2006

Ein Windsack im Weltall
Kometen haben kräftigen Gegenwind, wenn sie sich der Sonne nähern: Geladene Teilchen strömen ihnen von dort entgegen, wie Ludwig Biermann Anfang der 1950er-Jahre am Max-Planck-Institut für Physik entdeckte. Er lieferte damit auch die Erklärung, warum den Kometen zwei Schwänze wachsen. Um mehr über den Sonnenwind herauszufinden, versuchten Biermann und seine Nachfolger in den folgenden Jahren, künstliche Schweifsterne im All auszusetzen – die Experimente gelangen jedoch erst 1984.
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