Institut

Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2017

MaxPlanckForschung Heft 4/2017

Modell für mehr Miteinander

Sie gilt als goldenes Zeitalter der Toleranz: die Convivencia – eine Epoche friedlichen Zusammenlebens von Muslimen, Juden und Christen im mittelalterlichen Spanien. Bis heute lebt der Mythos dieser Ära fort. Forscherinnen und Forscher der Max-Planck-Institute für ethnologische Forschung in Halle und für Wissenschaftsgeschichte in Berlin untersuchen die Historie der Convivencia und ihre Vorbildfunktion für die heutige Zeit.

MaxPlanckForschung Heft 1/2017

Daten zum Stapeln
Für Wissenschaftshistoriker ist Big Data kein neues Phänomen. Auch im 18. und 19. Jahrhundert sammelten Wissenschaft und staatliche Stellen enorme Datenmengen. Und schon damals war es eine Herausforderung, sie sinnvoll auszuwerten. Die Gruppe um Elena Aronova, Christine von Oertzen und David Sepkoski vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin untersucht, mit welchen – teils überraschenden – Methoden in der Vergangenheit gearbeitet wurde und wie der geänderte Umgang mit Daten auch Wissenschaft und Gesellschaft veränderte.
Jahrgang 2016

MaxPlanckForschung Heft 1/2016

Die Wahrheit im Blatt

Objektivität gilt als eines der höchsten Ideale der Forschung. Doch das war nicht immer so. Erst im 19. Jahrhundert trat sie in Konkurrenz zu dem jahrhundertealten Grundsatz der Naturwahrheit. Und noch heute geraten die beiden Leitbilder in Konflikt. Wie unsere Autorin darlegt, lässt sich manche wissenschaftliche Kontroverse besser verstehen, wenn man sich mit der Geschichte der Naturwissenschaften etwas genauer befasst.

Jahrgang 2015

MaxPlanckForschung Heft 2/2015

Die Masterpläne der Mandarine

In China wurden nicht nur das Feuerwerk, das Porzellan und die Schubkarre erfunden, sondern auch der Vorläufer der Post-its – jener gelben Zettel, auf denen Notizen aller Art festgehalten werden. Es sind Quellen wie diese, mit denen Dagmar Schäfer und ihr Team am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin Planungsgeschichten und ihre gesellschaftlichen Folgen erforschen und dabei auch an den Paradigmen der eigenen Disziplin rütteln.

Jahrgang 2012

MaxPlanckForschung Heft 2/2012

Wissenschaft aus der Werkstatt
Sie schufen nicht nur beeindruckende Kunstwerke, sondern beschäftigten sich auch mit Alchemie, Mathematik oder Naturwissenschaften. Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin untersuchen Forscher um Sven Dupré, wie Künstler in der frühen Neuzeit Wissen gefunden, in ihren Werken dargestellt und in Umlauf gebracht haben.

MaxPlanckForschung Heft 1 /2012

Biologie – mit System neu definiert
Die Begriffe Systembiologie und synthetische Biologie haben derzeit Hochkonjunktur – wie in der Geschichte der Biologie schon mehrfach. Aber was bedeuten sie in wissenschaftlicher Hinsicht? Sind sie Ausdruck einer tief greifenden Veränderung dieser Wissenschaftsdisziplin
oder nur verkaufsfördernde Schlagworte, die alten Wein in neue Schläuche verpacken und öffentlichkeitswirksam präsentieren? Eine Analyse.

MaxPlanckForschung Heft 1 /2012

Die Beobachterin
Neugierig? Ja, neugierig ist sie. Und besessen! Besessen von Büchern. Diese glückliche Mixtur ist die Essenz ihres Berufs. Als Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin untersucht Lorraine Daston, gebürtige Amerikanerin mit astronomisch motiviertem Vornamen, die Historie von Beobachtung und Experiment. Oder die Frage, wie Daten in der Vergangenheit sortiert und veranschaulicht wurden.
Jahrgang 2010

Heft 1 /2010

Der Forscher, der auf Bienen flog
Was bedeuten die seit der Antike beobachteten Tänze der Bienen? Karl von Frisch hat das Rätsel aufgeklärt.
Jahrgang 2008

MaxPlanckForschung 4/2008

Wissenschaft in Skizzen
Sie wirken planlos hinge­worfen, lassen sich schwer entschlüsseln, sind offenbar nicht dafür gemacht, dass sie jemand versteht. Doch die Einträge in Notizbüchern und Kinderzeichnungen sind Werkzeuge der Wissensbildung.

MPF 1 /2008

Die Formeln des Sprunghaften
Es dauerte lange, ehe die von Max Planck entdeckte neue Physik mathematisch gefasst und als Quantenmechanik etabliert war.
Jahrgang 2007

MPF 3 /2007

Erfolge abseits des Mainstreams
Mit der Verleihung des Nobelpreises für Chemie an Gerhard Ertl zählt die Max-Planck-Gesellschaft seit ihrer Gründung im Jahr 1948 siebzehn Nobelpreisträger in ihren Reihen.

MPF 1 /2007

Die Maschinerie des Lebendigen
Einspannen lassen mussten sich Tiere im 19. Jahrhundert für wissenschaftliche Experimente. Heute dokumentieren Forscher im Internet die Entstehungsgeschichte der Physiologie.
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