Institut

Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Max­Planck­Forschung

Jahrgang 2017

MaxPlanckForschung Heft 4/2017

Die Macht der Demütigung
Rituale der Erniedrigung dienten zu allen Zeiten dazu, Autorität auszuüben. Die Gerichtsbarkeit ließ Menschen am Pranger öffentlich zur Schau stellen, Lehrer machten widerborstige Schüler mit Schandmützen lächerlich. Solche Praktiken gehören zwar der Vergangenheit an. Doch die moderne Gesellschaft hat neue Methoden entwickelt, Außenseiter öffentlich zu brandmarken, wie unsere Autorin darlegt.
Jahrgang 2015

MaxPlanckForschung Heft 4/2015

Märchen oder Mallorca?
Entscheidungen folgen ihrer ganz eigenen Dramaturgie. Manchmal spielen aktuelle Tatsachen eine Rolle, manchmal ist Nützlichkeit ihr Maßstab – aber manchmal liegen ihre Wurzeln auch tief in der Evolutionsgeschichte des Menschen. Ralph Hertwig, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, untersucht die Dynamik von Auswahl, Unsicherheit und Risiko. Und empfiehlt Großeltern, sich um ihre Enkel zu kümmern.

MaxPlanckForschung Heft 3/2015

Die Partitur der Gefühle

MaxPlanckForschung Heft 1/2015

Träumen macht das Denken klar

„Ich denke, also bin ich“ – René Descartes verlieh sein Denken die Gewissheit, dass er tatsächlich existierte. Gleichzeitig war er sich bewusst, dass er dachte, und er konnte über seine eigenen Gedanken nachsinnen. Wissenschaftler bezeichnen dieses Nachdenken über das Denken als Metakognition – eine Fähigkeit, die auch sogenannte Klarträumer besitzen. Elisa Filevich und Simone Kühn vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin untersuchen, welche Gehirnregionen bei Klarträumern besonders ausgeprägt sind und ob es dieselben sind, die auch mit Metakognition zusammenhängen.
Jahrgang 2014

MaxPlanckForschung Heft 2/2014

Die Anatomie des Amoklaufs
Amokläufe erschüttern und lösen Fassungslosigkeit und Angst aus. Am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin geht ein Minerva-Projekt der Verknüpfung von Waffenbesitz, Gewalt und Emotionen am Beispiel von Amokläufen nach. Die Historikerin Dagmar Ellerbrock hat sich dem konfliktbeladenen Thema „Jugendliche und Waffen“ schon zuvor in Studien gewidmet.

MaxPlanckForschung Heft 1/2014

Gefühlswelten
Eine Kulturhistorikerin in einem psychologischen Forschungsinstitut? Ute Frevert sieht sich als Anwältin der Geisteswissenschaften – und stellt die Konzepte und Methoden ihrer empirisch-naturwissenschaftlich orientierten Kollegen immer wieder freudig auf die Probe. Als Zeugen für ihre Argumente ruft die Direktorin des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung bisweilen auch Romeo und Julia auf, Friedrich den Großen und sogar Angela Merkel.
Jahrgang 2013

MaxPlanckForschung Heft 3/2013

Buchstabe für Buchstabe
Sprechen lernen Kinder durch bloßes Nachahmen, Lesen und Schreiben können sich dagegen die wenigsten ohne Unterricht aneignen. Sascha Schroeder und seine Forschungsgruppe REaD am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung untersuchen, worauf es dabei im Detail ankommt. Sie schaffen so die Basis, um Kinder mit Leseproblemen effektiv zu unterstützen.

MaxPlanckForschung Heft 1/2013

Die Anatomie des Lernens
Unser Denkorgan ist eine Dauerbaustelle. Von der Kindheit bis ins hohe Alter ändert es permanent
seine Verschaltungen, um sich an Neues anzupassen. Ulman Lindenberger erforscht am
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, wie das Gehirn beim Lernen umgebaut wird.
Die Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen sind groß, aber lernen kann man ein Leben lang.

MaxPlanckForschung Heft SP/2013

Die Anatomie des Lernens
Unser Denkorgan ist eine Dauerbaustelle. Von der Kindheit bis ins hohe Alter ändert es permanent seine Verschaltungen, um sich an Neues anzupassen. Ulman Lindenberger erforscht am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, wie das Gehirn beim Lernen umgebaut wird. Die Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen sind groß, aber lernen kann man ein Leben lang.
Jahrgang 2010

MPF 4 /2010

Schreiben Gefühle Geschichte?
Gefühle sind universell – könnte man meinen. Doch Wissenschaftler um Margrit Pernau am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung bezweifeln das. Am Beispiel Indien untersucht die Gruppe, wie sehr das kulturelle Umfeld Emotionen im Laufe der Geschichte geprägt hat.
Jahrgang 2008

MaxPlanckForschung 4/2008

Früh fördern statt spät reparieren
Keine Studie traf so sehr ins Herz der Bildungsnation wie PISA. Das Land der Dichter und Denker – am Beginn des 21. Jahr­hunderts im internationalen Bildungsvergleich noch nicht einmal mehr Mittelmaß?

MPF 3 /2008

Zwischenstation Sehnsucht
Wie Sehnsucht entsteht, wie sie wirkt und worauf sie zielt, wollten Forscher erstmals wissen – und haben ein ebenso komplexes wie zutiefst menschliches Gefühl ergründet.
Jahrgang 2007

MPF 2 /2007

Die Angst nach dem Terror
Neben ihren unmittelbaren Folgen wirken Terroranschläge auch indirekt, da sie Unsicherheit und Ängste in den Köpfen vieler Menschen wecken – und damit Verhaltensweisen auslösen, die den Schaden oft noch vergrößern.
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