Zusammenarbeit mit der Mongolei

Memorandum of Understanding mit Mongolian Academy of Science unterzeichnet

29. März 2012

Im Rahmen eines offiziellen Staatsbesuches des Staatspräsidenten der Mongolei, Tsakhia Elbegdorj, in Deutschland tauschten am 29. März Vertreter der Max-Planck-Gesellschaft und der Mongolian Academy of Science die Urkunden für ein Memorandum of Understanding aus, welches die gemeinsamen Kooperationsinteressen beider Einrichtungen neu regeln. Anwesend bei der Unterzeichnung in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz war ebenfalls der mongolische Staatspräsident.

In den letzten zehn Jahren hat die Max-Planck-Gesellschaft die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Mongolei maßgeblich vorangebracht. 2006 hatte der damalige Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Rüdiger Wolfrum, bereits einen Letter of Intent mit der Mongolian Academy of Science unterzeichnet. Momentan umfasst die Kooperation den Austausch von Gastwissenschaftlern, die Förderung von Doktoranden, Gerätespenden, Seminare und Workshops sowie Geländearbeiten.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf mehreren Themenbereichen, die auf die besondere Situation in der Mongolei zugeschnitten sind, so beispielsweise ein Digitalisierungsprojekt zur Sicherung des kulturellen Erbes der Mongolei, Feldforschungskampagnen, die Ausbildung von Doktoranden sowie Workshops im Bereich der Biodiversität und ökologischen Forschung oder im Bereich der Exploration und Verwendung von Bodenschätzen das Angebot von Workshops, die Vermittlung von Industriekontakten sowie der Aufbau eines Computerlabors.

    Zur Redakteursansicht