Vita

Stefan Schaal ist einer der Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Tübingen, Deutschland, und Professor für Informatik, Neurowissenschaften und Biomedizinische Technik an der University of Southern California (USC). Zudem ist er ein Invited Researcher am ATR Computational Neuroscience Laboratory in Japan, wo er eine Anstellung als Leiter der Computational Learning-Gruppe im Rahmen eines internationalen ERATO Projekt, das Kawato Dynamische Brain Project (Erato / JST) inne hat. Vor seinem Eintritt bei der USC, war Dr. Schaal als Postdoc am Department of Brain and Cognitive Sciences und am Artificial Intelligence Laboratory am MIT tätig. Zugleich forschte er als eingeladener wissenschaftlicher Mitarbeiter an den japanischen ATR Research Laboratories für menschliche Informationsverarbeitung, und als Adjunct Assistant Professor am Georgia Institute of Technology sowie an der Abteilung für Kinesiologie der Pennsylvania State University.

Stefan Schaals Forschungsinteressen umfassen Themen des statistischen und maschinellen Lernens, neuronale Netze, Computational Neuroscience, funktionelle Bildgebung des Gehirns, nichtlineare Dynamik, nichtlineare Regelungstechnik und biomimetischen Robotik. Er wendet seine Forschung auf Probleme der künstlichen und biologischen motorische Kontrolle und motorisches Lernen. Dabei hat Schaal sowohl die theoretischen Untersuchungen als auch Experimente mit menschlichen Subjekten und anthropomorpher Roboterausrüstung im Visier.


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