Vita
Mara Mather ist seit September 2026 Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wo sie das neu gegründete Center for Affective and Autonomic Neuroscience (CAAN) leitet. Mather studierte Psychologie an der Stanford University und promovierte in Kognitionspsychologie an der Princeton University. Nach Stationen an der Stanford University und der University of California, Santa Cruz, war sie Professorin für Gerontologie, Psychologie und Biomedical Engineering an der University of Southern California.
Forschungsinteressen
Mather widmet sich der Frage, wie Emotionen, körperliche Regulationsprozesse und die Alterung des Gehirns zusammenhängen – und welche Rolle diese Wechselwirkungen für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer spielen könnten. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den biologischen Prozessen, die einer neurodegenerativen Erkrankung viele Jahre vorausgehen können. Mather untersucht, ob Veränderungen des autonomen Nervensystems bereits im frühen und mittleren Erwachsenenalter die spätere Gesundheit des Gehirns mitprägen. Um diesen Fragen nachzugehen, verbindet Mather modernste Hirnbildgebung mit physiologischen Messungen und Langzeitstudien. Langfristig soll ihre Forschung dazu beitragen, biologische Mechanismen gesunden Alterns besser zu verstehen und mögliche Ansatzpunkte für Prävention zu identifizieren.
Ausgewählte Forschungspreise
Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt Mather zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Humboldt-Forschungsstipendium und den Max Planck Sabbatical Award.