Acht ERC Advanced Grants für Max-Planck

Max-Planck-Gesellschaft europaweit auf Platz fünf

Auf den Punkt gebracht 

  • Fünf Wissenschaftler und drei Wissenschaftlerinnen der Max-Planck-Gesellschaft erhalten in diesem Jahr einen ERC Advanced Grant.
  • Von den Tiefen der Ozeane über das Innere von Zellen bis ins Zentrum der Sonne: Die geförderten Projekte erforschen grundlegende Mechanismen des Lebens, der Kommunikation und unseres Universums.
  • Im europäischen Vergleich belegt die MPG gemeinsam mit der belgischen KU Leuven Platz fünf unter den gastgebenden Einrichtungen.

Europaweit wurden 319 von insgesamt 3329 eingereichten Anträgen bewilligt. Die meisten erfolgreichen Host-Organisationen befinden sich im Vereinigten Königreich, auf das 62 Grants entfallen. Es folgen Deutschland mit 46 Förderungen, die Schweiz mit 32, Spanien mit 29 sowie Frankreich mit 26 Grants.

Im Ranking der gastgebenden Einrichtungen belegt die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam mit der KU Leuven den fünften Platz. Angeführt wird die Liste vom französischen Centre national de la recherche scientifique (CNRS) mit 16 Grants, gefolgt von der University of Oxford mit 14 sowie der ETH Zürich mit 12 Förderungen. Die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, der spanische Forschungsrat CSIC und die Helmholtz-Gemeinschaft erhielten jeweils neun Grants.

Die folgenden acht Max-Planck-Forschenden werden in den kommenden fünf Jahren mit einem ERC Advanced Grant in Höhe von jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro gefördert:

Chemie, Physik und Technik (CPTS)

Biologie und Medizin (BMS)

Geistes- und Sozialwissenschaften (GSHS)

Hintergrund: ERC Advanced Grants

Die ERC Advanced Grants richten sich an etablierte Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz. Die Förderung ermöglicht es ihnen, ambitionierte und risikoreiche Forschungsprojekte über mehrere Jahre hinweg zu verfolgen.

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