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Prof. Dr. Ursula Daxecker

Vita

Ursula Daxecker ist Direktorin der Abteilung „Politische Institutionen und Konflikt” am Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft. Sie ist Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Amsterdam, wo sie Mitglied der Forschungsgruppe „Political Economy and Transnational Governance” (PETGOV) am Amsterdam Institute for Social Science Research und des Instituts für Politikwissenschaft ist. Sie kommt zur Max-Planck-Gesellschaft, nachdem sie akademische Positionen an der Universität Amsterdam (seit 2013) und der Colorado State University (2008–2012) innehatte.

Daxeckers Forschung befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen politischen Institutionen und gewalttätigen und gewaltfreien Konflikten, Wahlprozessen im Globalen Süden und demokratischem Rückschritt. Sie ist Autorin von Pirate Lands: Governance and Maritime Piracy (Oxford University Press, 2021) und Gastredakteurin von drei Sonderausgaben (Journal of Peace Research 2020 & 2025, European Journal of International Relations 2020). Ihre Forschung wurde unter anderem im Journal of Politics, British Journal of Political Science, Journal of Peace Research, Comparative Politics, Electoral Studies und Journal of Conflict Resolution veröffentlicht. Von 2020 bis 2026 war sie Leiterin des vom European Research Council finanzierten Projekts „Elections, Violence, and Parties“. Ihre Forschung wurde von der Niederländischen Wissenschaftsstiftung (NWO), den Marie-Curie-Maßnahmen der Europäischen Kommission und der Minerva Research Initiative des US-Verteidigungsministeriums finanziert.

Sie ist seit Januar 2026 in Teilzeit am Institut tätig und ab September 2026 eine Vollzeitstelle annimmt.

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