Vita
Thorsten Holz ist wissenschaftlicher Direktor am Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP) und ehemaliger Fakultätsangehöriger der Ruhr-Universität Bochum, wo er von 2010 bis 2021 tätig war. Er erhielt 2005 sein Diplom in Informatik an der RWTH Aachen und promovierte 2009 an der Universität Mannheim. Nach seiner Promotion arbeitete er als Postdoktorand an der Technischen Universität Wien, bevor er 2010 an die Ruhr-Universität Bochum wechselte. Von 2019 bis 2021 war er außerdem Co-Sprecher des Exzellenzclusters CASA – Cyber Security in the Age of Large-Scale Adversaries.
Forschungsinteressen
Seine Forschungsarbeiten umfassen das gesamte Spektrum der Systemsicherheit, einschließlich der Analyse, Modellierung, Konzeption, Implementierung und Validierung komplexer Systeme. In den letzten Jahren haben sich Thorsten Holz und sein Team auf die systematische Identifizierung, Analyse und Minderung von Sicherheitslücken in modernen Computerumgebungen konzentriert.
Ausgewählte Forschungspreise
Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter 2011 mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), 2014 mit dem ERC Starting Grant und 2022 mit dem ERC Consolidator Grant.