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Dr. Josep Cornellà

Max-Planck-Institut für Kohlenforschung
Kaiser-Wilhelm-Platz 1
45470 Mülheim an der Ruhr

Vita

Josep Cornellà studierte Chem​ie an der Universität Barcelona und promovierte 2012 am Queen Mary University of London. Es folgten Stationen als Postdoktorand am Scripps Research Institute (USA) und am Institute of Chemical Research of Catalonia (Spanien). 2017 kam er als Max-Planck-Forschungsgruppenleiter an das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, wo er die Gruppe „Nachhaltige Katalyse für die Organische Synthese“ gründete. Seit April 2025 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Kohleforschung.

Forschungsinteressen

Ein Forschungsschwerpunkt Cornellàs liegt auf alternativen katalytischen Konzepten mit Elementen wie Bismut. Dieses Schwermetall zeigt in der Katalyse teils bessere Ergebnisse als etablierte  Übergangsmetalle, ist aber weniger umweltschädlich und nicht giftig. Zudem widmet sich Cornellà Nickelkatalysatoren, deren Erforschung am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung eine lange Tradition hat. So möchte er den Einsatz von Nickel als Katalysator in Forschung und Industrie mit  luftstabilen Nickel-Komplexen vereinfachen.
 

Ausgewählte Forschungspreise

Josep Cornellà wurde für seine Forschung unter anderem 2021 mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis, 2020 mit einem ERC Starting Grant, ebenfalls 2020 mit dem Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft sowie 2024 mit dem OMCOS-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde er 2022 in die Auswahl „10 scientists to watch“ des Magazins Science News aufgenommen.

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