Strukturbiologie

Um biologische Prozesse in lebenden Zellen zu untersuchen, müssen diese zunächst sichtbar gemacht werden. Die chemische Biologie verfügt mit dem Protein SNAP-tag über ein solches Werkzeug: Es bindet Farbstoffe an andere Proteine und macht sie damit optisch erkennbar. Es stößt jedoch zunehmend an Grenzen, vor allem in puncto Tempo, Helligkeit und Zelldurchlässigkeit der Substrate. Durch die gezielte Kombination aus chemischer Entwicklung und Protein-Design ist nun eine deutlich leistungsfähigere Version entstanden: SNAP-tag2 erweitert die Möglichkeiten der Mikroskopie zur Erforschung physiologischer Prozesse in lebenden Zellen. mehr

Forschende haben aufgedeckt, wie Zellen bestimmte Mikro-RNAs durch Proteindegradation selektiv abbauen mehr

Forschende haben entschlüsselt, wie das Influenza-Virus die Kappe der Wirts-RNA stiehlt, um sich zu vermehren mehr

Forschende haben erstmals die Dynamik der Proteinfaltungshelfer TRiC und Prefoldin zusammen mit ihren Substraten analysiert mehr

Proteasomen bilden in Proteasom-Speichergranula parakristalline Strukturen. mehr

Schon ein einzelnes Basenpaar kann entscheiden, ob eine Ernte scheitert oder gedeiht. Während Menschen ihre Antikörper laufend anpassen können, verlassen sich Pflanzen auf vorab festgelegte Immunrezeptoren. Auf neue Krankheitserreger können sie nicht flexibel reagieren. In unserer Forschungsgruppe legen wir das Fundament für präzise Genom-Editierungen, die Pflanzen dabei helfen können, widerstandsfähiger, ertragreicher und nachhaltiger zu werden. mehr

Entwicklung und Regeneration von Gliedmaßen hängt von Wechselwirkungen zwischen Mesoderm- und Signalzentrumszellen, die Wachstumsfaktoren freisetzen, ab. Diese sind in vivo schwer zu untersuchen. Mit Hilfe von Mausstammzellen haben wir Signalzentrum-, Mesoderm und Hautzellpopulationen erzeugt, die sich zu Gliedmaßenknospen ähnlichen Strukturen, Budoiden, organisieren. Dies ermöglicht Studien über kollektive Prinzipien der Gliedmaßenbildung bei verschiedenen Arten, liefert neue Einblicke in angeborene Fehlbildungen und könnte helfen, neue Ansätze zur Regeneration zu entwickeln. mehr

Ein bakterielles Enzym könnte der Schlüssel zu einer nachhaltigen Produktion des Kunststoff-Bausteins Ethylen sein mehr

Leishmania-Erreger benötigen das Protein TKUL, um die Infektion in Wirtszellen aufrechtzuerhalten. TKUL vereint zwei Enzyme in einem Molekül. Diese strukturelle Besonderheit könnte für neue Therapien genutzt werden. mehr

Funktion und Rolle von Schlüsselfaktoren beim Abbau von Aktinfilamenten von Max-Planck-Forschenden neu definiert
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Forschende gewinnen neue Erkenntnisse darüber, wie die Matrixschicht von HIV-1 reift mehr

Forschende beobachten erstmals, wie HIV durch die Kernporen zum Erbgut menschlicher Immunzellen vordringen mehr

Mit der MINFLUX-Mikroskopie lassen sich Abstände innerhalb von Biomolekülen mit einem Lichtmikroskop bestimmen mehr

Forschende können erstmals die Arbeit der Faltungshelfer-Moleküle in ihrer natürlichen Umgebung sichtbar machen mehr

Forschende haben ein Protein gefunden, das dem faszinierenden mathematischen Muster der Selbstähnlichkeit folgt mehr

Dortmunder Max-Planck-Forschende enthüllen Struktur des Bakterientoxins Mcf1 mehr

Forschende gewinnen neue Erkenntnisse über die Organisation des Herzmuskels von Säugetieren mehr

Mit einem unverständlichen Code kann niemand etwas anfangen – auch eine Zelle nicht. Patrick Cramer erforscht das Enzym, das den DNA-Code umschreibt, sodass aus einem Gen ein Protein entstehen kann. Dabei setzt er auf scharfe Mikroskope und auf künstliche Intelligenz mehr

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