Postdoktorand*in - PEM-Wasserelektrolyse, IrO2-Degradation

Mülheim an der Ruhr
Struktur- und Zellbiologie Chemie

Ausschreibungsnummer: IS006

Stellenangebot vom 22. April 2021

Das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr untersucht die fundamentalen chemischen Vorgänge für die Energiespeicherung in chemischen Molekülen.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Leitprojektes H2Giga sollen Lösungen für die Energiewende erarbeitet werden. Insbesondere werden die Ursachen des Abbaus von IrO2, dem am häufigsten verwendeten und effizientesten Katalysator für die Sauerstoffentwicklungsreaktion bei der PEM-Elektrolyse, untersucht. Hierbei ist eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der chemischen Industrie und der Energieerzeugung sowie akademischen Forschungsinstituten erforderlich.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt und befristet über die Laufzeit des Projektes (März 2025), sucht  die Abteilung Heterogene Reaktionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Postdoktorand*in - PEM-Wasserelektrolyse, IrO2-Degradation .

Ihre Aufgaben

  • Betrieb eines PEM-Wasserelektrolyseurs zur Bewertung der Degradationsphänomene, die an einem IrO2-Katalysator für die Sauerstoffentwicklungsreaktion auftreten
  • Analyse der Leistung und Stabilität von Katalysatoren auf IrO2-Basis bei längerer Wasserelektrolyse unter verschiedenen Betriebsarten
  • Untersuchung des Ursprungs des IrO2-Degradations mit In-situ-Techniken wie ICP-OES und In-situ-Raman
  • Schnittstellenfunktion zu anderen Teilprojekten im Cluster und Aufbereitung derer Ergebnisse für das eigene Teilprojekt
  • Information und Kommunikation im Teilprojekt

Ihre Voraussetzungen

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung, Promotion, in Naturwissenschaften oder Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Chemie, Physik, Chemietechnik oder Verfahrenstechnik
  • Vorzugsweise einschlägige Berufserfahrung in den Bereichen Elecktrochemie, Physik oder Maschinenbau
  • Vorzugsweise relevante Berufserfahrung in den Bereichen Elektrochemie und Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Wasserelektrolyse
  • Erfahrung im Umgang mit instrumenteller Analyse, Analyse und Interpretation von Big Data Sets sowie Simulation und Programmierung von Vorteil
  • Wissenschaftliche Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache 
  • Selbständige, zielorientierte und strukturierte Arbeitsweise
  • Hohes Maß an Eigeninitiative, Kreativität und Teamfähigkeit

Unser Angebot

Wir bieten ein internationales, dynamisches Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsinstitut. Die Vergütung erfolgt nach TVöD-Bund, entsprechend ihrer Qualifikation und Berufserfahrung. Daneben werden die üblichen Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes (Bundesdienst) gewährt.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Ihre Bewerbung

Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen vorzugsweise per E-Mail (als PDF-Dokument) mit dem Betreff „IS006“ bis zum 25. Mai 2021 an:

Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion

Dr. Ioannis Spanos
Stiftstr. 34-36
45470 Mülheim an der Ruhr

E-Mail:

Weiterführende Informationen zum Datenschutz für Bewerberinnen und Bewerber entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

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