Erfolgreich bei Starting Grants

Der Europäische Forschungsrat fördert in diesem Jahr vier Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler aus Max-Planck-Instituten

3. September 2020

In der jüngsten Ausschreibungsrunde für die ERC Starting Grants hat die Max-Planck-Gesellschaft mit 13 Grants wieder ein gutes Ergebnis erzielt. Erfolgreicher waren lediglich das französische CNRS, das 20 Grants eingeworben hat, sowie die Helmholtz-Gemeinschaft mit 15 Grants. Weitere erfolgreiche deutsche Einrichtungen sind die Leibniz-Gemeinschaft (sieben Grants), die Ludwig-Maximilians-Universität München (sechs Grants) sowie die TU München (fünf Grants).

25 Länder im Vergleich. Deutschland wirbt deutlich mehr Forschungsgelder ein als das Vereinigte Königreich und die Niederlande. Die Starting Grants des ERC fördern herausragende Forschungsprojekte mit bis zu 1,5 Millionen Euro.

Die ERC Starting Grants fördern vielversprechende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt. Diese können damit eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen und am Beginn einer unabhängigen Karriere stehen. Die Begutachtung der Projekte erfolgt in einem zweistufigen Peer Review-Verfahren von unabhängigen Experteninnen und Experten.

Die erfolgreichsten Forschungsorganisationen in Europa kommen wie im Vorjahr mit 88 Grants aus Deutschland. Danach folgen das Vereinigte Königreich (62 Grants), die Niederlande (42 Grants) und Frankreich (38 Grants). Von insgesamt 3272 eingereichten Anträgen wurden europaweit 436 Anträge bewilligt. Das entspricht einer Erfolgsquote von 13,32 Prozent.

Diese Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler waren bei den diesjährigen ERC Starting Grants erfolgreich:

Chemie, Physik, Technik

  • Richard Anderson, Max-Planck-Institut für Astronomie
  • Maria Bergemann, Max-Planck-Institut für Astronomie
  • Manuel van Gemmeren, Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion
  • Stefan Truppe, Fritz-Haber-Institut
  • Steffen Rulands, Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme
  • Manuel Gomez, Max-Planck-Institut für Software Systeme

Biologie, Medizin

  • Stefan Glöggler, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie
  • Juliane Liepe, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie
  • Erich Pascal Malkemper, Forschungszentrum caesar
  • Edda Schulz, Max-Planck-Institut für molekulare Genetik
  • Tatjana Tchumatchenko, Max-Planck-Institut für Hirnforschung

Geistes- und Sozialwissenschaften

  • Sebastian Grüneisen, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
  • Mathias Lerch, Max-Planck-Institut für Demografische Forschung

BA

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