Sozialwissenschaften

Reichen wird eher kooperatives Verhalten zugetraut als armen Menschen mehr

Lisa Windsteiger vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und öffentliche Finanzen über die verzerrte Wahrnehmung sozialer Ungleichheit und die Folgen für die Umverteilung mehr

Die finanzielle Verantwortung der Bürger im Nachkriegsdeutschland beschränkte sich darauf, Risiken zu vermeiden – heute sieht das ganz anders aus mehr

Ihre Fehleinschätzungen beeinflussen nicht nur Kunden, sondern auch den gesamten Markt mehr

Eine solide Kenntnis wappnet laut Studien vor finanziellen Engpässen und schlechter Finanzberatung mehr

Archäogenetische Analysen ermöglichen neue Einblicke in soziale Ungleichheit vor 4000 Jahren: Wohlhabende Familien lebten mit zugezogenen Frauen und sozial niedriger gestellten Personen im selben Haushalt zusammen mehr

Erstmals mit großem Datensatz belegt: Einkommen, Arbeitsstatus und Bildung haben einen deutlichen Einfluss auf die Sterblichkeit in Deutschland mehr

Stress und Wettbewerb - eine schlechte Kombination für Frauen mehr

30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sind die Differenzen zwischen dem ehemals sozialistischen Osten und dem früher wie heute kapitalistischen Westen deutlicher denn je. Vor Ort in Ungarn und Ostdeutschland erforschen Chris Hann und seine Mitarbeiterinnen vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle die Gründe dafür. mehr

Wie definiert man Freiheit, wenn sie für jeden etwas anderes bedeutet? Und gibt es überhaupt absolute Freiheit? Der Radiosender detektor.fm hat sich mit vier Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschafltern unterhalten, die sich in ihrer Arbeit mit einem der größten Ideale unserer Zeit beschäftigen mehr

Reichen wird eher kooperatives Verhalten zugetraut als armen Menschen mehr

Archäogenetische Analysen ermöglichen neue Einblicke in soziale Ungleichheit vor 4000 Jahren: Wohlhabende Familien lebten mit zugezogenen Frauen und sozial niedriger gestellten Personen im selben Haushalt zusammen mehr

Erstmals mit großem Datensatz belegt: Einkommen, Arbeitsstatus und Bildung haben einen deutlichen Einfluss auf die Sterblichkeit in Deutschland mehr

Stress und Wettbewerb - eine schlechte Kombination für Frauen mehr

Ein größeres Geburtsintervall senkt die Todesrate von Säuglingen in Entwicklungsländern deutlich mehr

Der Opioid-Missbrauch in den USA senkt die Lebenserwartung besonders bei den Babyboomern und der nachfolgenden Generation mehr

Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise haben Staaten die Regeln für die Rentenanpassung zulasten der Rentner verändert mehr

Studie analysiert Daten der deutsche Rentenversicherung mehr

Erste Ergebnisse des Viktimisierungssurvey 2017 zeigen, dass die Angst in der Bevölkerung leicht gestiegen ist mehr

Gegen Menschen, die Kooperation und Egoismus raffiniert einsetzen, ist kein Kraut gewachsen mehr

Lisa Windsteiger vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und öffentliche Finanzen über die verzerrte Wahrnehmung sozialer Ungleichheit und die Folgen für die Umverteilung mehr

Die finanzielle Verantwortung der Bürger im Nachkriegsdeutschland beschränkte sich darauf, Risiken zu vermeiden – heute sieht das ganz anders aus mehr

Ihre Fehleinschätzungen beeinflussen nicht nur Kunden, sondern auch den gesamten Markt mehr

Eine solide Kenntnis wappnet laut Studien vor finanziellen Engpässen und schlechter Finanzberatung mehr

30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sind die Differenzen zwischen dem ehemals sozialistischen Osten und dem früher wie heute kapitalistischen Westen deutlicher denn je. Vor Ort in Ungarn und Ostdeutschland erforschen Chris Hann und seine Mitarbeiterinnen vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle die Gründe dafür. mehr

In Zukunft werden Computer immer häufiger über Menschen entscheiden – sei es bei der Kreditvergabe oder bei der Bewertung von Bewerbern. Doch automatische Systeme, die dafür bereits eingesetzt werden, diskriminieren immer wieder einmal einzelne Personengruppen mehr

Frauen leiden häufiger unter Einsamkeit und Depression im Alter mehr

In Köln lotet die Europaforschung um Martin Höpner und Fritz Scharpf aus, wie stark sich die Mitgliedstaaten angesichts ihrer großen strukturellen Unterschiede überhaupt annähern können mehr

Mit Krisen haben die Europäer Erfahrung. Wenn man in die Geschichte der europäischen Staaten­gemeinschaft blickt, wird deutlich: Mehr oder weniger heftige Kontroversen waren über die Jahrzehnte regelmäßig an der Tagesordnung. Aber es gelang auch immer wieder, Lösungsstrategien zu finden mehr

Ein Beitrag von Ute Frevert vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland mehr

Der Soziologe Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln hat zahlreiche Interviews mit Menschen geführt, die regelmäßig auf sechs Richtige hoffen, und so vier Spielertypen - mit sehr unterschiedlichen Motivationen - identifiziert. mehr
Wie definiert man Freiheit, wenn sie für jeden etwas anderes bedeutet? Und gibt es überhaupt absolute Freiheit? Der Radiosender detektor.fm hat sich mit vier Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschafltern unterhalten, die sich in ihrer Arbeit mit einem der größten Ideale unserer Zeit beschäftigen mehr
Der Staat soll die Freiheit der Wissenschaft garantieren und die Wissenschaft vor staatlichen Einfluss geschützt werden. In dieser paradoxen Situation die Balance zu halten, ist schwierig. In Deutschland ist die Freiheit der Wissenschaft im Grundgesetz (Artikel 5.3) geregelt. In anderen europäischen Staaten gerät Wissenschaft immer mehr unter Druck, weiß Rechtshistoriker Michael Stolleis. mehr
Die Europäische Union steckt derzeit in mehreren Krisen gleichzeitig. Der Brexit ist nur eine davon, und nach Ansicht vieler Wissenschaftler noch nicht einmal die schwerste. Mit größerer Sorge sehen Forscher die auseinanderdriftenden Auffassungen von Rechtsstaatlichkeit und die großen strukturellen Ungleichheiten zwischen den Mitgliedern. Aber der Blick in die Geschichte der Staatengemeinschaft zeigt auch, dass Europa früher schon so manche schwere Krise gemeistert hat. mehr
Ältere Menschen sind weniger risikobereit als jüngere. Das ist ein gängiges Stereotyp – und Ausgangspunkt einer Studie vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Also ist das immer so? mehr
Terrorgruppen tragen Züge von Parallelgesellschaften. Besonders deutlich wird das beim sogenannten „Islamischen Staat“, der nicht nur ein teilweise geschlossenes geographisches Gebiet kontrolliert, sondern sich über seinen eigenen Mediendienst gerne als Staat, als Kalifat ausgibt. Sogar über ein Gesundheitssystem soll das „Kalifat“ nach eigenen Angaben verfügen. Aufgrund ihrer Strukturen sind Terrororganisationen als eine Form der Gesellschaft grundsätzlich durch ethnologische Methoden erforschbar. Eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI ETH) will jetzt herausfinden, wie Terrorgruppen lernen. Dazu nutzen sie die Methoden ihrer Disziplin, wie etwa die teilnehmende Beobachtung. Das heißt nicht, dass die Wissenschaftler selbst zur Waffe greifen, aber sie führen vor Ort Interviews mit aktiven und ehemaligen Terroristen. mehr
Ob unterwegs oder zuhause, sie begleitet uns durch unseren Alltag: Musik. Wie nehmen wir sie wahr? Wissenschaftler erforschen unser Musikerleben. Max Heeke ist zum Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik gefahren und hat viel über unseren Musikgeschmack. mehr
Schneewittchen, Frau Holle oder Aschenputtel: In einigen Märchen der Gebrüder Grimm nimmt die Figur der bösen Stiefmutter eine zentrale Rolle ein. Die böse Stiefmutter hat nur ihr eigenes Wohl oder das ihrer leiblichen Kinder im Auge. In der Evolutionspsychologie gibt es sogar eine Theorie, nach der Kinder eher sterben, wenn Stiefmütter mit im Haus wohnen. Diese Annahme konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) zumindest teilweise aus der Welt schaffen. mehr

Direkte Demokratie

Podcast 12. September 2013
"Die Gestaltung der Zukunft soll nicht länger nur in den Händen der Parteien liegen." Das ist eine typische Forderung von Befürwortern direkter Demokratie. In Volksabstimmungen kann der Wähler selbst über seine Anliegen abstimmen und direkt in die Politik eingreifen. Das soll der um sich greifenden Politikverdrossenheit Einhalt gebieten. In einer Studie untersuchte Emanuel Towfigh vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgüter in Bonn und seine Kollegen, welche Entscheidungsverfahren die Wähler am ehesten akzeptieren: Volksentscheide oder Beschlüsse von Parteien? Ihre Ergebnisse verpassen den hohen Erwartungen an direkte Demokratie einen Dämpfer. mehr
Endlich mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören – der Jahresbeginn ist oft gespickt mit guten Vorsätzen. Aber reicht das Durchhaltevermögen, um sie in die Tat umzusetzen? Und ist das, was die Motivation im privaten Bereich steigert, auch im Arbeitsleben relevant? Das untersucht Sebastian Goerg gemeinsam mit einem Kollegen am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Wie die Forscher herausgefunden haben, kommt es im Job vor allem auf konkrete Zielvorgaben an. mehr
Je früher, desto besser – das riet man bisher Frauen auf die Frage, wann sie am besten Kinder bekommen sollten. Denn bisher ging man davon aus, dass der Nachwuchs von älteren Müttern im Erwachsenenalter öfter krank ist. Dass dieser einfache Zusammenhang nicht stimmt, haben Forscher um Mikko Myrskylä vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock herausgefunden. Das überraschende Ergebnis: Nicht das Alter der Mutter entscheidet, sondern ihr Bildungsstand sowie die Zahl der Jahre, die Mutter und Kind noch gemeinsam erleben. mehr
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