Hohe Resonanz auf Lise-Meitner-Exzellenzprogramm 2018 

Die ersten Forschungsgruppenleiterinnen stehen fest

15. Februar 2019
Lise-Meitner-Exzellenzprogramm: Mehr Frauen an die Spitze

2018 startete die Max-Planck-Gesellschaft die auf vier Jahre festgelegte Pilotphase des Lise-Meitner-Exzellenzprogramms – mit Erfolg: Knapp 300 Kandidatinnen ergriffen die Chance, sich auf die Gruppenleitungspositionen zu bewerben. Die Bewerberinnen für die erste Ausschreibung stammten aus 42 Ländern; 74 Prozent waren EU-Bürgerinnen, die restlichen 26 Prozent kamen aus Nicht-EU-Ländern. Sie durchliefen einen kompetitiven Auswahlprozess, durchgeführt von einer Fachkommission aus nationalen und internationalen Experten verschiedener Fachgebiete. 31 hochqualifizierte Bewerberinnen wurden zu einer persönlichen Vorstellung im Rahmen eines Symposiums eingeladen. Aufgrund ihrer beeindruckenden bisherigen Forschungserfolge sowie ihres nachweislich starken Potenzials erteilte die Max-Planck-Gesellschaft zwölf brillanten Nachwuchsforscherinnen einen Ruf. Sechs von ihnen haben bereits fest zugesagt. Die erste Gruppenleiterin hat ihre Tätigkeit am 1. Januar dieses Jahres begonnen.

Freie wissenschaftliche Entfaltung, langfristige berufliche Sicherheit und klare Karriereperspektiven – das sind die Säulen des Lise-Meitner-Exzellenzprogramms. 2018 von der Max-Planck-Gesellschaft ins Leben gerufen, zielt das Programm darauf ab, herausragende Wissenschaftlerinnen zu gewinnen und ihnen eine chancengerechte Karriere zu ermöglichen.

Weitere interessante Beiträge

Zur Redakteursansicht