Jahrbuch 2018

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Hochpräzisions-Messung der Masse des Protons

Max-Planck-Institut für Kernphysik Köhler-Langes, Florian; Heiße, Fabian; Rau, Sascha; Sturm, Sven und Blaum, Klaus
Von einzelnen Molekülen bis hin zu ganzen Planeten – all die uns umgebende sichtbare Materie besteht aus Atomen. Sämtliche Atome wiederum setzen sich aus lediglich drei Teilchenarten zusammen. Elektronen bilden die atomaren Hüllen, Protonen und Neutronen die Atomkerne. Grundlage für ein besseres Verständnis dieser atomaren Struktur ist die präzise Kenntnis ihrer Eigenschaften, wie zum Beispiel die Massen der erwähnten Teilchen. Mit einer ausgeklügelten Penningfallen-Apparatur ist nun die weltweit genaueste Messung der Masse des Protons gelungen [1]. mehr
Schlangen und Spinnen – bei vielen Menschen rufen sie Angst und Ekel hervor. Auch in den Industrieländern ist die Furcht vor diesen Tieren weit verbreitet, obwohl man dort kaum mit ihnen in Kontakt kommt. Bisher war umstritten, ob diese Abneigung angeboren oder erlernt ist. Wissenschaftlerinnen am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig und an der Uppsala University haben nun herausgefunden, dass sie in uns angelegt ist: Bereits sechs Monate alte Babys reagieren gestresst beim Anblick dieser Tiere – lange bevor sie diese Reaktion gelernt haben könnten. mehr
Ein vor fast 100 Jahren am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung entwickeltes Verfahren erfährt durch neue Erkenntnisse und den Einsatz von 3D-Bildgebungsverfahren auf Nanoebene beim Katalysatordesign eine Renaissance: die Fischer-Tropsch-Synthese. Mit ihr lässt sich in einem einzigen Schritt durch ein Tandemkatalyse-Verfahren und speziell zugeschnittene Katalysatoren auch aus unkonventionellen Einsatzstoffen eine ungeahnt hohe Ausbeute an wachsfreien flüssigen Kohlenwasserstoffen generieren. mehr
Dünne Molekülschichten wie zum Beispiel biologische Lipidmembranen erfüllen in der Natur vielfältige Funktionen. Aber auch in der Technologie und Biotechnologie spielen Molekülschichten eine wichtige Rolle, etwa zur Verbesserung der Verträglichkeit von Fremdkörperoberflächen oder zur Reduktion von Reibungskräften. Die Abteilung Biomaterialien untersucht mithilfe moderner Röntgen- und Neutronenstreumethoden die Struktur solcher Molekülschichten, um Einblicke in deren Funktionsweise zu erlangen. mehr
Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt am Kunsthistorischen Institut in Florenz untersucht sowohl aus natur- als auch aus geisteswissenschaftlicher Perspektive die Restaurierungs- und Musealisierungsgeschichte der Stadt Pompeji. Mit der Zusammenführung der technologischen Kompetenzen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in München/Holzkirchen und der kunst- und kulturwissenschaftlichen Expertise des Kunsthistorischen Instituts in Florenz will das Projekt zum Verständnis des Umgangs mit Denkmälern und zum nachhaltigen Schutz des monumentalen Erbes beitragen. mehr
Gesichtspartien können nicht separat betrachtet werden, ohne dass die restlichen Teile des Gesichts unsere Wahrnehmung beeinflussen. Diese sogenannte holistische Wahrnehmung war bislang hauptsächlich für statische Gesichter (Photos) oder vertraute Gegenstände beschrieben. Die Tübinger Forscher konnten nun zeigen, dass auch dynamische Gesichter und unbekannte Objekte mit bestimmten Eigenschaften holistisch wahrgenommen werden. Ihre Ergebnisse stellen eine Herausforderung für bestehende Theorien zur holistischen Wahrnehmung dar. mehr
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