Jahrbuch 2018

Filterung nach Instituten

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Die Frage, ob neben der genetischen Information auch epigenetische Veränderungen an die nächste Generation vererbt werden, beschäftigt die Forschung schon lange. Diese Studie zeigt, dass eine epigenetische Modifikation, H3K27me3, durch die mütterliche Keimbahn vererbt wird und die Genexpression während der frühen Embryonalentwicklung beeinflusst. mehr
Neue Befunde aus dem Institut erlauben Einblicke in die molekularen und zellulären Mechanismen des Erregers Helicobacter pylori im Verlauf chronischer Magenschleimhautentzündungen und wie diese letztendlich zur Krebsentstehung führen können. Grundsätzlich verfügt die menschliche Schleimhaut über empfindliche Sensoren, pathogene Keime zu erkennen, und auch über Mechanismen, diese effizient zu eliminieren. Im Fall von H. pylori aber funktioniert zwar die Erregererkennung, die nachfolgende Abwehrreaktion wird jedoch unterbunden. mehr
Im Gegensatz zu Buridans Esel verhungern Pferde nicht, wenn man sie zwischen zwei exakt gleiche Heuballen stellt. Aber was passiert, wenn das Pferd nicht sieht, ob rechts und/oder links Heuballen sind, und wir auch nicht? Oder wenn wir nicht sehen, auf welche Seite das Pferd geht? Können wir nun zuverlässig entscheiden, ob das Pferd verhungert? Interessanterweise werden die Antworten auf diese Fragen relevant, wenn in digitalen Schaltkreisen Metastabilität auftritt. Dieser Artikel erklärt diese Begriffe, den Zusammenhang und warum es von Bedeutung ist, zu wissen, ob das Pferd verhungert. mehr
Ergänzende Schutzzertifikate (ESZ) sind Sui-generis-Schutzrechte, die den Patentschutz im Bereich der pharmakologischen und pflanzenschutzmittelbezogenen Forschung faktisch verlängern. Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb untersucht im Auftrag der Europäischen Kommission das Funktionieren des Systems und erarbeitet Reformvorschläge. Diese betreffen vor allem die Beseitigung der unter anderem durch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs entstandenen Unklarheiten, die Schaffung eines unionsweiten Systems sowie die Erweiterung des bestehenden Schrankenkatalogs. mehr
Die Max-Planck-Innovation GmbH ist verantwortlich für den Technologietransfer aus den Max-Planck-Instituten. Unter dem Motto "Connecting Science and Business" versteht sich das Tochterunternehmen der Max-Planck-Gesellschaft als Partner für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ebenso wie für die Wirtschaft. Es bietet zukunftsorientierten Unternehmen einen zentralen Zugang zu Know-how und schutzrechtlich gesicherten Erfindungen der 84 Institute und Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft. Dabei vermarktet Max-Planck-Innovation in erster Linie Erfindungen aus dem biologisch-medizinischen sowie dem chemisch-physikalisch-technischen Bereich. mehr
Mikroroboter, die einem Patienten zur Hilfe eilen – eine durchaus realistische Vision. Künftig könnten Roboter der Größe einer einzelnen Zelle zuvor unzugängliche Körperbereiche erreichen. Jedoch ist deren Herstellung herausfordernd: Ist es möglich, solch ein autonomes, intelligentes System zu konstruieren, das selbst entscheidet, wann es wo im Körper aktiv wird, und dabei kleiner als ein Millimeter ist? Ein medizinischer Eingriff mittels eines Mikroroboters wäre der Inbegriff einer minimalinvasiven Behandlung. Er wäre, ohne dem Patienten zu schaden, beliebig wiederholbar – eine Revolution. mehr
Roboter als Helfer im Alltag könnten in Zukunft unser Leben besser machen. Der Weg dahin ist aber noch weit. Einerseits muss an geeigneter alltagstauglicher Hardware geforscht werden. Andererseits, und das ist das weitaus größere Problem, muss das richtige „Gehirn” entwickelt werden. Um auch nur annähernd an die menschlichen Fertigkeiten heranzureichen, muss ein Roboter Vieles selbst lernen. Die Arbeitsgruppe Autonomes Lernen arbeitet an der Programmierung eines künstlichen Spieltriebs und den dazugehörigen Lernverfahren, so dass sich künstliche Systeme in Zukunft selbst verbessern können. mehr
Zur Redakteursansicht