Jahrbuch 2018

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Um die Gesundheit von Frauen und Männern ist es unterschiedlich gut bestellt. Frauen leben zwar im Schnitt länger als Männer, sie haben aber auch mehr gesundheitliche Probleme. Warum das so ist, damit beschäftigt sich Anna Oksuzyan am Max-Planck-Institut für demografische Forschung. Die Forschungslage ist komplex: Es sind nicht nur die gesundheitlichen Situationen von Männern und Frauen verschieden, sondern diese Differenzen zwischen den Geschlechtern fallen je nach Land und Kultur unterschiedlich aus. mehr
Ein Tsunami kann die Energie eines Seebebens in bestimmte Richtungen bündeln und dort verheerende Zerstörungen anrichten. Aktuelle Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zeigen, dass selbst sehr geringe Variationen in der Ozeantiefe zu solch einer Fokussierung und damit zu starken Fluktuationen in der Höhe von Tsunamis führen können. Dieser Effekt der Flussverästelung hat entscheidende Bedeutung für die Art und Weise, in der sich Tsunamis vorhersagen lassen. mehr
Mit Modellen und neuen Computer­algorithmen untersuchten Forscher am Magdeburger Max-Planck-Institut fünf der wichtigsten biotechnologischen Produktionsorganismen (wie Escherichia coli und Bäckerhefe) daraufhin, ob sich das Wachstum der Zellen mit der Produktion von (Bio)- Chemikalien koppeln lässt. Die Berechnungen zeigen, dass für fast jedes Stoffwechselprodukt geeignete genetische Interventionen existieren, mit denen eine Kopplung der Synthese des Produkts mit dem Zellwachstum möglich ist. Die Studie trägt grundlegend zur Entwicklung von neuen biotechnologischen Prozessen bei. mehr
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