Jahrbuch 2018

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Bei Säugetieren variiert der Durchmesser des Auges um mehr als eine Größenordnung. Objekte im visuellen Raum durchqueren die Retinaoberfläche eines großen Auges schneller als die eines kleinen Auges. Das wirft die Frage auf, wie verschiedene Spezies die Geschwindigkeit sich bewegender Objekte kodieren. Mittels vergleichender Verbindungs- und Computermodellierung zeigen wir die unterschiedliche Platzierung von Synapsen zwischen Neuronen in der Maus- gegenüber der Kaninchenretina. Dies weist auf eine Anpassung in der neuralen Verschaltung hin, die Unterschiede im Augendurchmesser kompensiert. mehr
Erstmals wurde experimentell nachgewiesen, dass die ultimative Auflösungsgrenze in der Fluoreszenzmikroskopie – die Molekülgröße selbst – auch praktisch erreicht werden kann. Das MINFLUX Konzept schlägt ein neues Kapitel auf und eröffnet ungeahnte Möglichkeiten in der optischen Analyse von molekularen Systemen. mehr
Im Quartär führten Schwankungen der CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu Klimaveränderungen wie den Glazial- und Interglazialzyklen. Unsere Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine Kombination von zwei Ursachen den größten Teil der atmosphärischen CO2-Änderungen dieser Zyklen der letzten 800 000 Jahre bzw. des gesamten Quartärs erklären kann: Eine verminderte Tiefsee-Zirkulation durch eine erhöhte Stratifizierung in der antarktischen Zone des Südozeans sowie ein verstärkter organischer Kohlenstoffexport durch Eisendüngung in der subantarktischen Zone des Südozeans. mehr
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