FAQs zum Lise-Meitner-Exzellenzprogramm

Wen wir suchen / Bewerbungsverfahren / Lise-Meitner-Gruppe

Wen wir suchen:

Für das Lise-Meitner-Exzellenzprogramm sucht die Max-Planck-Gesellschaft hochmotivierte, hochtalentierte und hochengagierte Nachwuchswissenschaftlerinnen, deren Promotion nicht länger als neun Jahre zurückliegt (familienbedingte Unterbrechungen werden hier entsprechend berücksichtigt). Auch sollten die Kandidatinnen idealerweise bereits über erste Erfahrungen als Gruppenleiterinnen verfügen.

Das Lise-Meitner-Exzellenzprogramm dient ausdrücklich dem Ziel, einer bestehenden Unterrepräsentanz von Wissenschaftlerinnen in der Max-Planck-Gesellschaft auf der vorgenannten Karriereebene entgegenzuwirken. Es versteht sich im Rechtssinne als positive Maßnahme für das unterrepräsentierte Geschlecht. Bewerbungen von Frauen genießen daher innerhalb der Grenzen des rechtlich Zulässigen Vorrang. Die bevorzugte Berücksichtigung von Wissenschaftlerinnen ist ausgeschlossen, wenn rechtlich schützenswerte Gründe überwiegen, die in der Qualifikation und/oder Person eines anderen Bewerbers liegen.

Eine erste wissenschaftliche Unabhängigkeit in einem frühen Stadium der Wissenschaftskarriere ist für die erfolgreiche Teilnahme im Lise-Meitner-Exzellenzprogramm ebenso nötig wie der Nachweis herausragender innovativer wissenschaftlicher Leistungen.  

Bewerbungen von Leiterinnen einer Max-Planck-Forschungsgruppe sowie aus dem Minerva-Programm der Max-Planck-Gesellschaft sind grundsätzlich möglich, entsprechend der oben dargelegten Kriterien.

Bewerbungsverfahren:

Bis zum 18. April 2018 ist eine Onlinebewerbung für das Lise-Meitner-Exzellenzprogramm möglich. Hierfür sind die folgenden Dokumente anzufügen: CV, Publikationsliste, Research Statement current and future, 2 Letters of Recommendation. Auch werden alle Bewerberinnen im Bewerbungsprozess gebeten, zwei Max-Planck-Institute (unverbindlich) anzugeben, die als mögliche Forschungsinstitute in Frage kämen. Da die Auswahlkommissionen, die über die Bewerbungen entscheiden, oft international besetzt sind, werden in der Regel nur Bewerbungen und Empfehlungsschreiben in englischer Sprache akzeptiert.

Ein strenges zweistufiges Auswahlverfahren, das zentral koordiniert wird, sichtet und prüft alle eingehenden Bewerbungen nach höchsten Exzellenzkriterien. Ein persönlicher Auswahltag wird voraussichtlich im Frühsommer 2018 stattfinden.

Lise-Meitner-Gruppe:

Die Förderung der Lise-Meitner-Gruppen startet in der Regel zum 01. Januar 2019. Jede Lise-Meitner-Gruppe erhält eigene Personal- und Sachmittel und kann die Infrastruktur des jeweiligen Max-Planck-Instituts nutzen. Die Leiterinnen einer Lise-Meitner-Gruppe können die bewilligten Mittel in eigenem Ermessen einsetzen

Zusätzlich wird ihnen spätestens nach fünf Jahren die Teilnahme an einem W2 Tenure-Track-Verfahren garantiert. Bei positiver Evaluation werden sowohl die W2 Position wie auch die Forschungsgruppe verdauert.

Und mehr noch: Die Namen der Lise-Meitner-Gruppenleiterinnen werden für die weitere Karriereentwicklung in die Sektionslisten von „direktorablen“W3- Frauen aufgenommen.

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