Drei Zebrafinken mit bunten Schnäbeln und Beinen sitzen nebeneinander auf einem Ast.

Verhaltensbiologie

Die Verhaltensbiologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen und Tieren. Dabei wird untersucht, welches Verhalten angeboren ist und welche Fähigkeiten im Verlauf des Lebens erlernt werden. Ein Überblick über unsere Forschung

Drei Affen nutzen Stöcke, um ein komplexes Gerät in einem Käfig zu bedienen, das auf einem Sockel steht.

Kooperation und Führungsqualitäten prägen den nachhaltigen Umgang mit gemeinsamen Ressourcen bei unseren nächsten Verwandten mehr

Eine kleine braune Maus mit langen Schnurrhaaren sitzt aufmerksam auf einem leicht geneigten Ast vor einem dunklen Hintergrund.

Der Nutzen von Paarungen mit mehreren Männchen hängt vor allem von der Qualität der Nahrung ab mehr

Foto einer singenden Nachtigall in einem Baum

Die Vögel passen ihren Gesang in Tonhöhe und -länge an ihre Rivalen an mehr

Zwei Vögel mit schwarz-weißen Federn fliegen am Himmel, ihre Flügel sind weit ausgespannt vor einem wolkenlosen, blauen Hintergrund.

System zur globalen Tierbeobachtung ist nach dreijähriger Pause neu gestartet mehr

Mehrere Orang-Utans in verschiedenen Posen beim Klettern und Fressen von Blättern, umgeben von dichtem Blattwerk.

Die Studie belegt, dass Orang-Utans ohne soziale Interaktion nicht in der Lage sind, ihren umfangreichen Speiseplan selbstständig zu erlernen. mehr

Eine ausgedehnte Antilopenherde zieht über die endlose, grüne Steppe, während im Hintergrund eine Gruppe von Vögeln zu sehen ist.

Die globale Initiative Move BON stärkt Biodiversitätsforschung und Schutzvorhaben mehr

Wie auf einem Laufsteg scheint dieser männliche Kampfläufer seine Federpracht zu präsentieren. Aber mit dem Aussehen allein lässt sich niemand beeindrucken. Während andere Männchen kämpfen, wartet dieser hier einfach ab und nutzt die erstbeste Gelegenheit, um sich mit Weibchen zu paaren.

Bunte Farben, prächtige Federn – doch am Ende erwählen weibliche Zebrafinken und Kampfläufer nicht den Schönsten, sondern den mit dem besten Auftritt oder der cleversten Strategie mehr

Zwei Aras sitzen auf Holzstangen in einem Raum, getrennt durch ein Fenster. Davor zwei Versuchsleiterinnen, die hintere macht ein Handkommando, das eine Drehung andeutet.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelingt der erste Nachweis der Imitation aus dritter Perspektive außerhalb des Menschen mehr

Spitzmaus

Wissenschaftlerinnen wollen verstehen, wie die Spitzmäuse diesen Verlust rückgängig machen und im nächsten Sommer wieder ein gesundes Gehirn nachwachsen lassen können mehr

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Drei Affen nutzen Stöcke, um ein komplexes Gerät in einem Käfig zu bedienen, das auf einem Sockel steht.

Kooperation und Führungsqualitäten prägen den nachhaltigen Umgang mit gemeinsamen Ressourcen bei unseren nächsten Verwandten mehr

Eine kleine braune Maus mit langen Schnurrhaaren sitzt aufmerksam auf einem leicht geneigten Ast vor einem dunklen Hintergrund.

Der Nutzen von Paarungen mit mehreren Männchen hängt vor allem von der Qualität der Nahrung ab mehr

Foto einer singenden Nachtigall in einem Baum

Die Vögel passen ihren Gesang in Tonhöhe und -länge an ihre Rivalen an mehr

Zwei Vögel mit schwarz-weißen Federn fliegen am Himmel, ihre Flügel sind weit ausgespannt vor einem wolkenlosen, blauen Hintergrund.

System zur globalen Tierbeobachtung ist nach dreijähriger Pause neu gestartet mehr

Zwei Aras sitzen auf Holzstangen in einem Raum, getrennt durch ein Fenster. Davor zwei Versuchsleiterinnen, die hintere macht ein Handkommando, das eine Drehung andeutet.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelingt der erste Nachweis der Imitation aus dritter Perspektive außerhalb des Menschen mehr

Spitzmaus

Wissenschaftlerinnen wollen verstehen, wie die Spitzmäuse diesen Verlust rückgängig machen und im nächsten Sommer wieder ein gesundes Gehirn nachwachsen lassen können mehr

Brauner Vogel mit weißer Brust sitzt auf einem Stein in einem fließenden Gewässer.

Das Blinzeln von Flussvögeln gibt neue Einblicke in die Mechanismen und die Evolution der Kommunikation von Tieren mehr

Größenunterschied zwischen einem weiblichen und einem männlichen Berggorilla.

Neue Erkenntnisse zu weiblichen Gorillas stellen männliche Machtstrukturen infrage mehr

Zwei Chacma-Paviane im Kampf.

Primatenstudien stellen männliche Dominanznormen in Frage mehr

Ein Orang-Utan ruht auf einem Ast im dichten Laub des Regenwaldes, sein Arm hängt locker über einen Ast. Sein Gesicht wirkt entspannt.

 Orang-Utans gleichen verlorenen Nachtschlaf am Tag aus mehr

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Wie auf einem Laufsteg scheint dieser männliche Kampfläufer seine Federpracht zu präsentieren. Aber mit dem Aussehen allein lässt sich niemand beeindrucken. Während andere Männchen kämpfen, wartet dieser hier einfach ab und nutzt die erstbeste Gelegenheit, um sich mit Weibchen zu paaren.

Bunte Farben, prächtige Federn – doch am Ende erwählen weibliche Zebrafinken und Kampfläufer nicht den Schönsten, sondern den mit dem besten Auftritt oder der cleversten Strategie mehr

Ansells Graumull ist eine von etwa einem Dutzend Graumull-Arten.

Magnetfelder riechen und schmecken nach nichts, sie sind unsichtbar, und sie machen auch keine Geräusche: Für sie fehlt uns Menschen also der Sinn. Der Graumull hingegen besitzt einen Magnetsinn, mit dem er sich in der Dunkelheit zurechtfindet mehr

Forschungshighlights 2022

Forschungshighlights 2022

14. Dezember 2022

Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben 2022 viele hochkarätige Veröffentlichungen publiziert. Wir haben eine Auswahl getroffen und stellen Ihnen zwölf Highlights vor. Ein Rückblick auf ein abwechslungsreiches Forschungsjahr mehr

Heimweh, das in den Genen liegt

Miriam Liedvogel und ihr Team wollen herausfinden, was das Zugverhalten von Vögeln steuert mehr

Auf Darwins Spuren

Eduardo Sampaio segelte zehn Tage entlang eines Routenabschnitts der MS Beagle mehr

„Fische sind nicht dumm, sie sind anders!“

Fische sind seine Leidenschaft. Alex Jordan will wissen, warum sie tun, was sie tun. Ein Interview mit dem Verhaltensbiologen mehr

Die komplexen Klangwelten der Fledermäuse

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen mehr

Feministinnen und Machos auf Strand und Wiese

Watvögel lieben es nass. Sie suchen in feuchter Erde nach Insekten und anderen Krabbeltieren. Die Bestände der mexikanischen Schneeregenpfeifer oder der Kampfläufer gehen weltweit dramatisch zurück mehr

„Den Begriff ‚Social Distancing‘ finde ich falsch“

Der Primatologe Roman Wittig erklärt im Interview, warum er statt von „sozialer“ lieber von „räumlicher Distanz“ spricht und dass virtuelle reale Treffen zu einem gewissen Grad ersetzen können. mehr

„In zehn Jahren werden wir wissen, welche Tiere Naturkatastrophen vorhersagen können“

Interview mit Martin Wikelski zum geglückten Transport der Icarus-Antenne zur Internationalen Raumstation mehr

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Können Affen witzig sein?

Witze und Humor gehören zum Leben. Aber können nur wir Menschen humorvoll sein? Die Antwort darauf gibt es in diesem Video und in dieser  Pressemitteilung mehr

Haben Papageien eine eigene Stimme?

Die sozialen Vögel, die in großen Gruppen zusammenleben, sind außergewöhnlich kommunikativ. Sie erlernen lebenslang neue Laute und bauen so ein nahezu unbegrenztes Repertoire auf mehr

Icarus-Initiative: Tierbeobachtung aus dem All

Martin Wikelski und sein Team vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie erforschen globale Wanderbewegungen von Tieren  - im Fokus stehen zunächst Kleintiere wie Vögel, Fledermäuse oder Flughunde. Winzige, weniger als fünf Gramm leichte, an den Tieren angebrachte Sender sammeln Informationen über deren Wanderverhalten und funken sie zur ISS. Von dort aus kann zum Beispiel der Vogelzug global beobachtet werden. mehr

Vögeln auf der Spur

Wie überleben Tiere in freier Natur? Die Forscher am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell wollen verstehen, wie unter anderem Vögel mit Krankheitserregern, veränderten Umweltbedingungen wie dem Klimawandel und menschlichen Einflüssen zu Recht kommen. Welche Anpassungen helfen ihnen bei ihren Wanderungen zu überleben? Wann und wo sterben Tiere? Welche Bedeutung haben wandernde Tier bei der Ausbreitung von Krankheiten? mehr

Film: Schlaue Gefährten - Hunde denken mit

Seit 15.000 Jahren leben Hund und Mensch zusammen - viel Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig untersuchen Verhaltensbiologen deshalb, wie gut sich die Tiere an den Menschen angepasst haben. Dabei zeigt, sich, dass Hunde Anweisungen des Menschen häufig besser interpretieren können als andere Arten. So wissen sie genau, was Zeigegesten bedeuten und dass sie ein Verbot übertreten können, wenn Herrchen oder Frauchen gerade nicht hinsehen. mehr

Film: Bonobos - die sanften Vettern der Schimpansen

Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig leitet im Kongo ein Bonobo-Forschungsprojekt. Der Forscheralltag fernab jeglicher Zivilisation ist äußerst mühsam, schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer. Wochenlang beobachten sie das Sozial- und Fressverhalten der Tiere. So wollen sie beispielsweise herausfinden, warum Bonobo-Männer weniger aggressiv sind als männliche Schimpansen. Liegt das an den Weibchen, weil sie sich untereinander verbünden? mehr

Wie wichtig sind Flughunde für die Biodiversität?

Kein Säugetier ist auf dem afrikanischen Kontinent artenreicher als Palmenflughunde. Wie wichtig sind diese Tiere für die Biodiversität und wie bedroht ist die Art? Ein Podcast mit Dina Dechmann vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie mehr

Symbolzeichnung mit Augen, Nasen, Zungen, Ohren, Fingern und farbigen Punkten

Sinne sind unser Draht zur Welt. Wie Menschen und Tiere ihre Umgebung durch Sinnesorgane wahrnehmen, ist eine Frage, die verschiedenste Forschungsgebiete beschäftigt. Drei davon stellen wir in der langen Folge der Podcastserie „Das Forschungsquartett“ vor. mehr

Aufbruch ins Ungewisse

Wie fühlen sich Menschen nach der Migration im neuen Heimatland?  Haben Zugvögel eine Art Navi in den Genen? Was passiert, wenn Nomaden sesshaft werden? Darum geht es in der langen Folge unseres Podcasts „Das Forschungsquartett“. mehr

Wie organisieren sich Schwärme?

Warum schwimmen Fische im Schwarm? Wie kann man in großen Menschenmengen eine Massenpanik verhindern? Und wie organisieren sich schwärmende Zellen im Immunsystem? Darum geht es in dieser langen Podcast-Folge zur aktuellen MaxPlanckForschung mehr

Eine Wildmaus hat eine Eichel gefunden und trägt diese im Maul. Das Tier spiegelt sich im Wasser.

Bis heute wird im Bereich Evolutionsbiologie intensiv geforscht – unter anderem, um Strategien für besseren Artenschutz zu entwickeln. So will Anja Guenther wissen, wie sich Wildmäuse an veränderte Umweltbedingungen anpassen mehr

Abschied vom Rotkopfwürger

Fast jeder zweite Brutvogel in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Von den 259 heimischen Vogelarten sind bereits 14 ausgestorben, auf der nächsten Roten Liste werden voraussichtlich sechs weitere Arten stehen: Rotkopfwürger, Raubseeschwalbe, Ohrentaucher, Seggenrohrsänger, Bruchwasserläufer und Goldregenpfeifer. mehr

Alle gemeinsam

Zusammenhalt ist der Klebstoff jedes Zusammenlebens. Über Zivilcourage, die Gruppenentscheidungen von Pavianen und Kooperation von Bakterien sprechen in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts die Max-Planck-Wissenschaftlerinnnen Anna Baumert und Meg Crafoot, sowie der Populationbiologe Paul Rainey mehr

Atempause für Tiere

Die „COVID-19 Bio-Logging Initiative“ untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität während des Lockdowns reagiert haben. Dazu haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Bewegung verschiedener Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mittels Mini-Sendern verfolgt mehr

Podcast: Lernen, eine geistige Höchstleistung

Lernen, also der Erwerb von Fähigkeiten, folgt komplexen Regeln und Grundsätzen – ob beim Menschen oder im Tierreich. Was dabei im Gehirn vorgeht, erklären Angela Friederici, Caroline Rowland und Stefan Leitner im Gespräch mit Lara-Lena Gödde in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts.  mehr

Schlafstörungen durch Vollmond - nur ein Mythos?

Bei Vollmond treiben nicht nur Werwölfe und andere Gestalten ihr Unwesen. Viele Menschen können nicht schlafen und geben dem Mond die Schuld. Eine neue Studie nimmt den Himmelskörper nun in Schutz. mehr

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