Zebrafinken © Wolfgang Forstmeier

Verhaltensbiologie

Die Verhaltensbiologie beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen und Tieren. Dabei wird untersucht, welches Verhalten angeboren ist und welche Fähigkeiten im Verlauf des Lebens erlernt werden. Ein Überblick über unsere Forschung

Symbiose zwischen Delfin und Mensch

Vor der Küste Brasiliens gehen Fischer gemeinsam mit Tümmlern auf Fischfang – eine Zusammenarbeit, von der beide profitieren, die jedoch bedroht ist mehr

Symbolzeichnung mit Augen, Nasen, Zungen, Ohren, Fingern und farbigen Punkten

Sinne sind unser Draht zur Welt. Wie Menschen und Tiere ihre Umgebung durch Sinnesorgane wahrnehmen, ist eine Frage, die verschiedenste Forschungsgebiete beschäftigt. Drei davon stellen wir in der langen Folge der Podcastserie „Das Forschungsquartett“ vor. mehr

Ansells Graumull ist eine von etwa einem Dutzend Graumull-Arten.

Magnetfelder riechen und schmecken nach nichts, sie sind unsichtbar, und sie machen auch keine Geräusche: Für sie fehlt uns Menschen also der Sinn. Der Graumull hingegen besitzt einen Magnetsinn, mit dem er sich in der Dunkelheit zurechtfindet mehr

Drei kämpfende Hunde

Menschen fällt es überraschend schwer, Aggressionen bei Hunden und anderen Menschen zu erkennen mehr

Feuerwerk beeinflusst Wildvögel langfristig

Veränderungen im Verhalten der Tiere halten viele Tage nach der Feuerwerksnacht an mehr

bonobo and young, Christian Ziegler

Bei Menschenaffenkindern löst die Geburt eines Geschwisters eine anhaltende Stressreaktion aus mehr

Heimweh, das in den Genen liegt

Miriam Liedvogel und ihr Team wollen herausfinden, was das Zugverhalten von Vögeln steuert mehr

Steinwerkzeugvielfalt bei Schimpansen

Neue Analyse von Schimpansen-Steinwerkzeugen zeigt eine vielfältige materielle Kultur mehr

Maulwurf im Winter

Die Tiere können dadurch bei den niedrigen Temperaturen im Winter Energie sparen mehr

Mehr anzeigen
Symbiose zwischen Delfin und Mensch

Vor der Küste Brasiliens gehen Fischer gemeinsam mit Tümmlern auf Fischfang – eine Zusammenarbeit, von der beide profitieren, die jedoch bedroht ist mehr

Drei kämpfende Hunde

Menschen fällt es überraschend schwer, Aggressionen bei Hunden und anderen Menschen zu erkennen mehr

Feuerwerk beeinflusst Wildvögel langfristig

Veränderungen im Verhalten der Tiere halten viele Tage nach der Feuerwerksnacht an mehr

bonobo and young, Christian Ziegler

Bei Menschenaffenkindern löst die Geburt eines Geschwisters eine anhaltende Stressreaktion aus mehr

Maulwurf im Winter

Die Tiere können dadurch bei den niedrigen Temperaturen im Winter Energie sparen mehr

Streit um die Mülltonnen

In Australien wetteifern Kakadus und Menschen um den Zugang zu Müll mehr

Hawkmoth migration

Die Nachtfalter nutzen ähnlich hochentwickelte Flugstrategien wie Wirbeltiere mehr

Wirbel im Schwarm

Ein Leben im Kollektiv bietet Fischen viele Vorteile - zum Beispiel eine effizientere Fortbewegung mehr

Schimpansen kombinieren Rufe zu einer Vielzahl von Lautsequenzen

Strukturierte Lautsequenzen in der Kommunikation freilebender Schimpansen geben Aufschluss über die menschliche Sprachevolution mehr

Zebrafinken Copyright Wolfgang Forstmeier

Künstliche Intelligenz ist erfolgreich, wo wir uns schwertun mehr

Mehr anzeigen
Ansells Graumull ist eine von etwa einem Dutzend Graumull-Arten.

Magnetfelder riechen und schmecken nach nichts, sie sind unsichtbar, und sie machen auch keine Geräusche: Für sie fehlt uns Menschen also der Sinn. Der Graumull hingegen besitzt einen Magnetsinn, mit dem er sich in der Dunkelheit zurechtfindet mehr

Heimweh, das in den Genen liegt

Miriam Liedvogel und ihr Team wollen herausfinden, was das Zugverhalten von Vögeln steuert mehr

Auf Darwins Spuren

Eduardo Sampaio segelte zehn Tage entlang eines Routenabschnitts der MS Beagle mehr

„Fische sind nicht dumm, sie sind anders!“

Fische sind seine Leidenschaft. Alex Jordan will wissen, warum sie tun, was sie tun. Ein Interview mit dem Verhaltensbiologen mehr

Die komplexen Klangwelten der Fledermäuse

Zwei Schatten umschwirren sich in der Abenddämmerung. In einem wilden Tanz von Jäger und Beute jagt eine Fledermaus einen Nachtfalter. Eine Verfolgungsjagd wie diese lässt das Herz von Holger Goerlitz höherschlagen. Der Leiter einer Emmy Noether Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen erforscht, wie sich Fledermäuse und Insekten gegenseitig mithilfe von Schall wahrnehmen mehr

Feministinnen und Machos auf Strand und Wiese

Watvögel lieben es nass. Sie suchen in feuchter Erde nach Insekten und anderen Krabbeltieren. Die Bestände der mexikanischen Schneeregenpfeifer oder der Kampfläufer gehen weltweit dramatisch zurück mehr

„Den Begriff ‚Social Distancing‘ finde ich falsch“

Der Primatologe Roman Wittig erklärt im Interview, warum er statt von „sozialer“ lieber von „räumlicher Distanz“ spricht und dass virtuelle reale Treffen zu einem gewissen Grad ersetzen können. mehr

„In zehn Jahren werden wir wissen, welche Tiere Naturkatastrophen vorhersagen können“

Interview mit Martin Wikelski zum geglückten Transport der Icarus-Antenne zur Internationalen Raumstation mehr

Rache ist süß

Schimpansen und Kleinkinder wollen unsoziales Verhalten bestrafen mehr

Mehr anzeigen
Icarus-Initiative: Tierbeobachtung aus dem All

Martin Wikelski und sein Team vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie erforschen globale Wanderbewegungen von Tieren  - im Fokus stehen zunächst Kleintiere wie Vögel, Fledermäuse oder Flughunde. Winzige, weniger als fünf Gramm leichte, an den Tieren angebrachte Sender sammeln Informationen über deren Wanderverhalten und funken sie zur ISS. Von dort aus kann zum Beispiel der Vogelzug global beobachtet werden. mehr

Vögeln auf der Spur

Wie überleben Tiere in freier Natur? Die Forscher am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell wollen verstehen, wie unter anderem Vögel mit Krankheitserregern, veränderten Umweltbedingungen wie dem Klimawandel und menschlichen Einflüssen zu Recht kommen. Welche Anpassungen helfen ihnen bei ihren Wanderungen zu überleben? Wann und wo sterben Tiere? Welche Bedeutung haben wandernde Tier bei der Ausbreitung von Krankheiten? mehr

Film: Schlaue Gefährten - Hunde denken mit

Hund versteht genau, was Mensch meint mehr

Film: Bonobos - die sanften Vettern der Schimpansen

Gottfried Hohmann vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig leitet im Kongo ein Bonobo-Forschungsprojekt. Der Forscheralltag fernab jeglicher Zivilisation ist äußerst mühsam, schon die Anreise ist ein kleines Abenteuer. Wochenlang beobachten sie das Sozial- und Fressverhalten der Tiere. So wollen sie beispielsweise herausfinden, warum Bonobo-Männer weniger aggressiv sind als männliche Schimpansen. Liegt das an den Weibchen, weil sie sich untereinander verbünden? mehr

Symbolzeichnung mit Augen, Nasen, Zungen, Ohren, Fingern und farbigen Punkten

Sinne sind unser Draht zur Welt. Wie Menschen und Tiere ihre Umgebung durch Sinnesorgane wahrnehmen, ist eine Frage, die verschiedenste Forschungsgebiete beschäftigt. Drei davon stellen wir in der langen Folge der Podcastserie „Das Forschungsquartett“ vor. mehr

Aufbruch ins Ungewisse

Wie fühlen sich Menschen nach der Migration im neuen Heimatland?  Haben Zugvögel eine Art Navi in den Genen? Was passiert, wenn Nomaden sesshaft werden? Darum geht es in der langen Folge unseres Podcasts „Das Forschungsquartett“. mehr

Wie organisieren sich Schwärme?

Warum schwimmen Fische im Schwarm? Wie kann man in großen Menschenmengen eine Massenpanik verhindern? Und wie organisieren sich schwärmende Zellen im Immunsystem? Darum geht es in dieser langen Podcast-Folge zur aktuellen MaxPlanckForschung mehr

Eine Wildmaus hat eine Eichel gefunden und trägt diese im Maul. Das Tier spiegelt sich im Wasser.

Bis heute wird im Bereich Evolutionsbiologie intensiv geforscht – unter anderem, um Strategien für besseren Artenschutz zu entwickeln. So will Anja Guenther wissen, wie sich Wildmäuse an veränderte Umweltbedingungen anpassen mehr

Abschied vom Rotkopfwürger

Fast jeder zweite Brutvogel in Deutschland ist in seinem Bestand gefährdet. Von den 259 heimischen Vogelarten sind bereits 14 ausgestorben, auf der nächsten Roten Liste werden voraussichtlich sechs weitere Arten stehen: Rotkopfwürger, Raubseeschwalbe, Ohrentaucher, Seggenrohrsänger, Bruchwasserläufer und Goldregenpfeifer. mehr

Alle gemeinsam

Zusammenhalt ist der Klebstoff jedes Zusammenlebens. Über Zivilcourage, die Gruppenentscheidungen von Pavianen und Kooperation von Bakterien sprechen in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts die Max-Planck-Wissenschaftlerinnnen Anna Baumert und Meg Crafoot, sowie der Populationbiologe Paul Rainey mehr

Atempause für Tiere

Die „COVID-19 Bio-Logging Initiative“ untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität während des Lockdowns reagiert haben. Dazu haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Bewegung verschiedener Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mittels Mini-Sendern verfolgt mehr

Podcast: Lernen, eine geistige Höchstleistung

Lernen, also der Erwerb von Fähigkeiten, folgt komplexen Regeln und Grundsätzen – ob beim Menschen oder im Tierreich. Was dabei im Gehirn vorgeht, erklären Angela Friederici, Caroline Rowland und Stefan Leitner im Gespräch mit Lara-Lena Gödde in dieser langen Podcast-Folge des Forschungsquartetts.  mehr

Schlafstörungen durch Vollmond - nur ein Mythos?

Bei Vollmond treiben nicht nur Werwölfe und andere Gestalten ihr Unwesen. Viele Menschen können nicht schlafen und geben dem Mond die Schuld. Eine neue Studie nimmt den Himmelskörper nun in Schutz. mehr

Vögel in der Stadt

Nicht nur Menschen zieht es in die Städte – auch viele Tiere siedeln sich hier an. Auf ihr Verhalten hat das Stadtleben teils gravierende Auswirkungen. So singen etwa Stadtvögel lauter als ihre Artgenossen auf dem Land, um den Umgebungslärm zu übertönen. Für Forscher wie Henrik Brumm vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen sind Städte das ideale Freilandlabor. Hier können sie in Echtzeit beobachten, wie der Mensch die Evolution von Arten beschleunigt. mehr

Mehr anzeigen
Zur Redakteursansicht